Planschen mit Anakonda

11. November 2012 23:05; Akt: 12.11.2012 09:14 Print

Tessiner Fotograf riskiert Leben fürs perfekte Bild

von Janko Skorup - Für seine spektakulären Bilder riskiert Franco Banfi Kopf und Kragen. Sein bislang spektakulärster Trip machte den 54-jährigen Tessiner Unterwasserfotografen nun zum Star: Das «Geo»-Magazin und «National Geographic» haben ihn entdeckt.

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Eine der Würgeschlangen war acht Meter lang und 200 Kilo schwer. (Bild: Franco Banfi)

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Gefrässige Kaimane, aggressive Walrosse oder gigantische Würgeschlangen. Für den Tessiner Fotografen Franco Banfi (54) bedeuten gefährliche Tiere nicht etwa pure Angst, sondern grosse Faszination. So reiste er in die Mato Grosso Region in Brasilien, um Unterwasserbilder riesiger Anakondas zu schiessen.

Schreckmoment im Wasser

Banfi hatte Glück: Dank eines ortskundigen Führers traf er in zehn Tagen auf sechs Schlangen in klarem Wasser – perfekt für seine Fotos. «Als ich die acht Meter lange und rund 200 Kilogramm schwere Würgeschlange sah, hatte ich aber schon grossen Respekt, zu ihr ins Wasser zu steigen», so Banfi. Der Vater zweier Kinder (21 und 23) erfuhr denn auch, wie gefährlich die Tiere sein können: «Mein Kollege wurde überheblich und zog eine Schlange am Schwanz. Sie wurde aggressiv und riss ihr gigantisches Maul auf. Das war extrem Furcht einflössend.»

Reportage im «Geo»-Magazin

Vor kurzem veröffentlichte der Schweizer die spektakulären Bilder, die er im September 2010 geschossen hatte. Das renommierte «Geo»-Magazin und die Internetausgabe von National Geographic sind sofort auf sie aufmerksam geworden. «Das macht mich schon sehr stolz», sagt Banfi. Und er wird auch nicht müde zu fotografieren: Im Januar will er in der Dominikanischen Republik Pottwale ablichten und im Sommer 2014 lockt ihn die Arktis und deren Walrosse.

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