«Unnötige Gewalt an Tieren»

03. Januar 2018 11:50; Akt: 03.01.2018 11:56 Print

Tierschützer wollen, dass jeder 28 Tage vegan lebt

Schweizweit werden Plakate aufgehängt, die dazu auffordern, im Februar während 28 Tagen vegan zu leben. Wer macht mit?

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Die Tierrechtsorganisation Tier im Fokus (TIF) lanciert eine Challenge: Sie fordert Schweizer dazu auf, sich vegan zu ernähren. 28 Tage lang. Dafür werden in verschiedenen Schweizer Städten Plakate aufgehängt. Etwa eines mit einer Kuh neben der Aufschrift «Dein Steak. Mein Leben.».

«Wir appellieren an das Mitgefühl», erklärt Tobias Sennhauser, Präsident von TIF, die Aktion. Rund eine Million Menschen sollen mit den Plakaten erreicht werden. Es gehe darum, auf «die unnötige Gewalt an Tieren aufmerksam» zu machen. Finanziert werde die Kampagne durch Spenden. Sennhauser: «Normalerweise werden Tiere als konsumierbare Waren beworben. Wir hingegen zeigen sie als fühlende Wesen.»

«Ein Neujahrsvorsatz, der wirklich etwas verändert»

Der Zeitpunkt der Plakatkampagne und der Challenge sei nicht zufällig: «Wir bieten den Leuten einen Neujahrsvorsatz an, der wirklich etwas verändert», sagt Sennhauser. Mit der Aktion wolle man den Veganismus normalisieren. Wer sich auf der Website registriert, erhält im Februar regelmässig Tipps zur veganen Lebensweise.

Wollen Sie als leidenschaftlicher Fleischesser die Vegan-Challenge annehmen und darüber berichten? Dann melden Sie sich bei uns.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabrina am 03.01.2018 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habs so satt...

    Hört endlich auf uns bekehren zu wollen! Lebt euer Leben und wir leben unser Leben. PUNKT

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  • Pipi am 03.01.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Smile

    Und die Veganer 28 Tage nur Rohes Fleisch essen..mein GEGENVORSCHLAG

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  • Thom am 03.01.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    April April..

    Ist den schon der 1. April?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • VegiPlaner am 04.01.2018 21:44 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte um Menuplan

    Wenn man mir für jeden Tag einen Plan macht was ich überhaupt Essen darf, bin ich sofort dabei!

  • Sarkas Mus am 04.01.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    #MuhToo

    Lasst uns einen neuen Hashtag eröffnen. #MuhToo. Die Opferrollengemeinschaft für vegetarische Empörtenfetischisten, welche mit Hilfe der Öffentlichkeit allen Menschen mit einer abweichenden Meinung ihre alleinigen Wahrheitsanspruch kundtun wollen. Nie war es so einfach, eine persönliche Sektierer Gemeinschaft zu gründen. Dem Internet sei es gedankt. Den gemässigten Religionsmitgliedern, welche mir nicht ihren Glauben aufzwingen wollen will ich an dieser Stelle schon danke sagen. Ichschätze Ausnahmen sehr.

    • Marcel Keiser am 04.01.2018 20:00 Report Diesen Beitrag melden

      @Sarkas Mus

      Erstmal Kompliment für den kreativen Comment - nur leider hast Du aus objektiver Sicht inhaltlich einen souveränen Schuss in den Ofen abgegeben: Sich durch die unaufhaltsam wachsende Bewegung der tierleidfreien Ernährung belästigt zu fühlen und über deren 'alleiniger Wahrheitsanspruch' herzuziehen zeugt von einer chronischen Realitäts-Verweigerungs-Motorik. Wehrlose Qualzuchten auszubeuten und nach einem Bruchteil ihrer Lebenserwartung industriell abzuschlachten und nebenbei noch einen Wüstenplanet hinterlassen - ist das echt Dein wahres Weltbild? Wessen 'Glauben' wird nun wem aufgezwungen??

    • ein Stein am 05.01.2018 00:04 Report Diesen Beitrag melden

      noch ein

      beruht auf Gegenseitigkeit, sehe ich auch so. Und der Appell, ganz unaufgeregt und gelassen, ist schon ein Erfolg, wenn er ein paar Prozent (oder Promille, icj bin Realist) zum Nachdenuen bringt. Nachdenken, nicht angreifen, Angreifer zeigen ihre "Schuld"

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  • Sonja Rutz am 04.01.2018 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    VEGAN IM FEBRUAR????? WO bleibt das UMweltbewussts

    Warum gerade im Februar wo alles Schweizer Gemüselager praktisch lehr sind?????? Bitte überlegt euch das etwas besser wenn ihr für Tiere und Umwelt was Gutes tun wollt

  • maja naef am 04.01.2018 16:07 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel nicht anklicken

    würden nicht so viele auf solche Artikel reagieren wäre der Spuk schon lange vorbei.

    • ein Stein am 05.01.2018 00:09 Report Diesen Beitrag melden

      noch ein

      für die Tiere, welche Dir ähnlicher sind als Du je wissen und verstehen wirst, aber leider nicht. Woher nehmt Ihr Euch das Recht?

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  • Remo am 04.01.2018 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Denkaufgabe

    Weniger Fleisch dafür bessere Tierhaltung ist mehr, keine Frage. Denkaufgabe: Wer hält denn noch Tiere, wenn sie sich wirtschaftlich nicht lohnen? Das mag evtl. für Hunde, Katzen oder andere kleine Tiere noch stimmen, aber wo bitte sollen / werden all die Kühe, Schafe, Schweine, Hühner und dergleichen leben? Und wer schaut auf sie? Veganismus rettet kein Leben, denn all die heutige Tiere gäbe es ja gar nicht, wenn es nach dieser Haltung gehe.

    • Mike am 04.01.2018 16:49 Report Diesen Beitrag melden

      Vegan ist die Zukunft

      Erweitere mal deinen Horizont: Es geht um unseren Planeten, Methangase, Viehzucht, Massentierhaltung, Klimaveränderungen, Zivilisationskrankheiten, Artensterben? Hungersnöte... hängt alles zusammen. Und die Nachfrage bestimmt das Angebot. Informier dich mal!

    • Laura am 04.01.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

      Remo, denk mal realistisch

      Die Situation die du beschreibst, von Millionen von Kühen, Schafen, Schweinen etc. die plötzlich niemanden mehr haben, der "zu ihnen schaut" ist absolut unlogisch. Damit das geschehen würde, müsste die ganze Welt von einem Schlag auf den anderen vegan werden und so schön das wäre, es ist ein Wunschtraum. Wie Mike bereits gesagt hat, hängen Angebot und Nachfrage eng zusammen und somit wird die Züchtung von Nutztieren stetig zurückgehen, wenn die Nachfrage nach Tierprodukten abnimmt.

    • ein Stein am 05.01.2018 00:12 Report Diesen Beitrag melden

      noch ein

      Erweitere Deine Denkaufgabe: Wenn es keine Nachfrage mehr gibt wird es auch keine Massentierhaltung mehr geben. Deine implizierte Logik erklärt aber vieles.

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