Umbau in der SVP

06. März 2018 14:26; Akt: 06.03.2018 17:58 Print

Blocher zieht sich zurück, Martullo soll in die Leitung

Die Schweizerische Volkspartei baut ihre Parteispitze um. An die Stelle von Christoph Blocher soll jetzt seine Tochter Magdalena Martullo treten.

Auf Blocher folgt seine Tochter: Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher soll neue SVP-Vizepräsidentin werden. (Video: SDA/Tamedia)
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Alt Bundesrat Christoph Blocher zieht sich aus dem Parteileitungsausschuss der SVP Schweiz zurück. Das Gremium ist für die Finanzierung und Umsetzung von Kampagnen verantwortlich und vertritt die SVP nach aussen.
Neben Blocher verlassen auch alt Nationalrat Walter Frey (ZH) und der frühere Walliser Staatsrat Oskar Freysinger den Parteileitungsausschuss. Als neue Vizepräsidenten der Partei werden den Delegierten Blochers Tochter, Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher (GR), und Nationalrat Marco Chiesa (TI) vorgeschlagen.

Mitglieder des Parteileitungsausschusses werden sollen ausserdem neu Nationalrätin Sandra Sollberger (BL), der frühere Fraktionschef und Nationalrat Adrian Amstutz (BE) als Wahlkampfleiter sowie Nationalrat Marcel Dettling (SZ). Nationalrat Thomas Matter (ZH) will weiterhin im Gremium bleiben.

Blocher zieht sich nicht komplett zurück

Die Delegierten wählen die Organe der SVP am 24. März in Klosters GR, wie die SVP am Dienstag mitteilte. Für weitere zwei Amtsjahre wiederwählen lassen wollen sich Parteipräsident Albert Rösti und Vizepräsidentin Céline Amaudruz (GE). Von Amtes wegen Mitglied des Parteileitungsausschusses ist Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG).

Einen Rücktritt aus der Politik bedeute Blochers Rückzug nicht, schrieb die SVP. Der frühere Justizminister und Nationalrat werde sich im EU-No-Komitee dem Kampf für den Erhalt der direkten Demokratie in der Schweiz und «gegen die Einsetzung des EU-Gesetzgebers über ein Rahmenabkommen» widmen, schrieb die SVP.


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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Prinz Philippe am 06.03.2018 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Erbmonarchie

    Das ist ja wie eine Erbmonarchie ...

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  • Cari lari am 06.03.2018 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht fair

    Es sollte nicht erlaubt sein diese posten familienintern zu verteilen. Es brauch immer wieder andere köpfe mit anderen ansichten und neuen handlungsansätzen.

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  • K.Berger am 06.03.2018 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Lachen oder weinen?

    Soll ich jetzt lachen oder weinen? Oder gar beides?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Eidgenosse am 06.03.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ein herzliches Dankeschön für alles

    Ein herzliches Dankeschön für alles Herr Blocher

  • Stöckli Daniel am 06.03.2018 18:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daniel

    Wers glaubt, wird selig. Er bleibt immer noch die grosse Geldquelle - Wer zahlt, befiehlt.

  • Schweizer am 06.03.2018 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Schweiz EU-Mitglied wäre

    Wenn Schweiz EU-Mitglied wäre, würde sie Unbekannte Person auch gerne die Preise und der Lohn von der EU so lieben wie ihr Lohn

  • Broetli am 06.03.2018 18:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seven sinking steps

    Mit dieser Partei geht es nur noch abwärts.

  • CH SCHWEIZER am 06.03.2018 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dank an die Blochers

    Die Schweiz Dankt! Das Volk dankt. Dank sei Gott. Dank der Familie Blocher für den Erhalt der Schweiz.