OASG

27. Juni 2018 18:50; Akt: 27.06.2018 18:50 Print

«Wildfremde Frauen zeigen hier ihre Brüste»

Am Donnerstag geht das Openair St. Gallen in die nächste Runde. Hunderte campieren schon tags davor auf dem Gelände. Speziell: Gummistiefel haben die wenigsten dabei.

Schon am Mittwoch campieren die ersten Openairgänger vor dem Eingang. (Video: viv)
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Die ersten Zelte sind aufgestellt, das Bier fliesst, die Sonne scheint: Alles ist bereit für das diesjährige Openair St. Gallen. Obwohl sich die Tore zum Gelände erst am Donnerstagnachmittag um 17 Uhr öffnen, kamen schon am Mittwochmorgen um sechs Uhr die ersten, um davor zu campieren. Stand Mittwochnachmittag sind es rund 500 Personen, die schon ungeduldig auf die Öffnung warten.

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«Alle hier haben eine super Laune, sind friedlich und wollen Spass haben», sagt Besucher Manfred, der bereits zum sechsten Mal am Openair St. Gallen ist. Darum hat er auch schon einiges erlebt: «Ich habe schon Leute aus dem Schlamm gerettet, die dort fast erstickt wären», erklärt er. Doch das sei eine der seltenen traurigen Geschichten. Sein Kollege Patrick heitert die Stimmung direkt wieder auf: «Hier zeigen einem wildfremde Frauen ihre Brüste», sagt er.

«Wildfremde Frauen zeigen hier ihre Brüste»

Die Kampfstiefel bleiben zu Hause

Eine Schlammschlacht wird am diesjährigen Festival sowieso nicht erwartet. Selten war das Wetter besser. Trotzdem trauen einige Besucher der Prognose nicht: «Ich habe dennoch meinen Regenmantel, die Stiefel und was man sonst alles braucht dabei», sagt die 22-jährige Cheijda vor Ort. «Es wäre nämlich schade, wenn es nicht regnet. Dann ist es einfach nicht das Gleiche», fügt sie an.

Anders sieht es Oli aus Speicher AR: «Ich habe dieses Jahr tatsächlich zum ersten Mal meine Kampfstiefel zu Hause gelassen.» Petrus habe diesmal vielleicht Erbarmen mit ihm.

Noch nicht ausverkauft

Neben dem Wetter sorgt eine Statistik des «Kassensturz» von SRF für Gesprächsstoff. Daraus ist zu entnehmen, dass der Preis der Openairtickets in den letzten zehn Jahren um knapp 50 Prozent gestiegen ist. Für Besucher Manfred ist das nachvollziehbar: «Die Infrastruktur hat sich ja auch wahnsinnig verbessert.» Er würde auch mehr zahlen, da es viele Auftritte von den verschiedensten Künstlern zu sehen gibt.

Openair-Sprecherin Sabine Bianchi freut sich bereits auf den Start: «Wir erwarten ein sommerliches Festival mit einer unvergesslichen Stimmung», sagt sie. Neu sei in diesem Jahr die erweiterte Sternenbühne: Dort haben nun rund 1000 Personen mehr Platz, um zu feiern.

Kurzentschlossene haben Glück: «Es gibt noch Tickets zu kaufen», so Bianchi.

(viv)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Andreas am 27.06.2018 20:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wenn...

    Männer den Schnorchel rausholen würden?

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  • Rosa am 27.06.2018 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch - wens passt ja....

    und wo bleibt jetzt die metoo? plötzlich blütle?

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  • Anna am 28.06.2018 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Los

    die Männer sollten sofort Anzeige wegen Sexueller belästigung machen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leserli am 28.06.2018 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    vergeht einem von selbst.

    Spätestens nach dem dritten Hängebusen schaut man eh lieber weg als hin.

  • Matty13 am 28.06.2018 12:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber nicht im Video

    Jetzt hab ich mir extra das Video angeschaut, aber von Brüsten keine Spur ;-(

  • morax am 28.06.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Brüste..

    die wenigsten Brüste sind eigentlich wirklich "sexy", hängen runter, riesige Brutwarzenvorhöfe.. erinnern mehr an Euter.. da gefällt mir ein knackiger Hintern viel besser!

  • Heidi Heidnisch am 28.06.2018 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Willkommen im 19ten Jahrhundert

    Als prüderie noch gross geschrieben wurde, Sex nur im Dunkeln und bekleidet erlaubt war, nur zur Fortpflanzung und ja keinen Spass machen durfte, und das Wort Hosen zu sehr nach Hoden tönte, weshalb sie Beinkleider genannt werden mussten. Freiheit für alle Busen, ob männlich, weiblich oder gemischt!

    • Jürgen am 28.06.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

      Das erste und einzige Mal, dass Heidi

      was vernünftiges sagt! Da muss man ihr ausnahmsweise mal Recht geben.

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  • Seewer am 28.06.2018 11:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pouletbrüstchen

    Mein Mann mag es auch, wenn ich die Brüste zeige.Er ist ganz verrückt danach.