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Handgranaten-Klau
02. Dezember 2012 13:13; Akt: 02.12.2012 19:51 Print
Verdächtiger Soldat sitzt in U-Haft
Als sie die Munitionskiste öffneten, erwarteten die Rekruten Handgranaten – und fanden Steine. Die HGs waren offensichtlich gestohlen worden. Jetzt wurde ein Verdächtiger festgenommen.
Nach dem Handgranaten-Diebstahl in der Infanterie-Rekrutenschule 11 in Gossau SG hat die Militärpolizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dies bestätigte Militärjustiz-Sprecher Tobias Kühne zu einer Meldung des «SonntagsBlick».
Bildstrecken Kilian Wenger rückt in die Spitzensportler-RS einEs handle sich um einen Angehörigen der Rekrutenschule, sagte Kühne. Der Mann wurde am Freitag festgenommen und am Samstag in Untersuchungshaft gesetzt. Weitere Angaben zum Fall wollte Kühne «aus ermittlungstaktischen Gründen» nicht machen.
Anstatt Granaten Steine
Der Diebstahl von zwölf Explosiv-Übungshandgranaten EUHG 85 in der Infanterie-Rekrutenschule in Neuchlen bei Gossau SG war am vergangenen Dienstag festgestellt worden. Beim Öffnen einer Munitionskiste kamen statt der Handgranaten nur Steine zum Vorschein.
Die Militärpolizei stellte die Kiste sicher und eröffnete eine Untersuchung. Laut «SonntagsBlick» kam die Militärpolizei am Freitagabend mit Sprengstoff-Suchhunden nach Neuchlen. Danach sei ein Obergefreiter aus dem Raum Zürich in Handschellen abgeführt worden.
(sda)
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Alle 59 Kommentare

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Ist ja egal, schlimm ist, dass...
Ist ja alles auch egal, Panne genug, dass so was passieren kann. Wer oder welches Modell genau ist dann nebensächlich. Es zeigt, dass es anscheinend Handlungsbedarf gibt...
Typisch.
Meine eigene Erfahrung aus der RS und vielen WKs hat gezeigt, dass normalerweise nicht die Rekruten/Soldaten Munition etc. mitgehen lassen, sondern fast ausschliesslich Unteroffiziere oder hoeheres Kader.
Einfach erklärt
An alle, die hier ihre Theorien verbreiten, wie einfach es sei, Munition zu stehlen: Auf GP 90, Rauchkörper, etc. mag das zutreffen, da hier einfach alles, was nicht vom Feld zurück kommt, als verschossen eingetragen wird. Aber Handgranaten werden pingelig genau kontrolliert (Detonationskontrolle, wie schon erwähnt wurde) und diese können nur vom Munitionsverantwortlichen gefälscht werden. Auch hat ein normaler Rekrut/Soldat gar keinen Zugang zu den (plombierten!) Munitionsbehälter der HGs. Beim Obgfr. (angehender Wachtmeister) muss es sich daher um den MunChef gehandelt haben.
sehei ch anderst
ja das seh ich anderst, ist der reinste selbstbedienungsladen unsere armee, von wegen pingeligi kontrolle
korrekt
Da pflichte ich Dir bei. Es muss sich um einen Vertrauensmissbrauch eines WM gehandelt haben. Auch ich erinnre mich, dass besonders bei HG's enorme Achtung geschenkt wurde.Ich erinnere mich, wie wir damals auf der Grimsel eine vermeintlich verloene HG suchen mussten im Schnee. Stundenlang!Suchen bis gefunden; da hätte es Frühling weren können und die Schneeschmelze einsetzen...