Erneuerbare Energie

28. August 2012 10:40; Akt: 28.08.2012 11:22 Print

Windräder auf San Bernardino geplant

19 Gigawattstunden Strom im Jahr sollen die geplanten Windräder auf dem San Bernardino-Pass liefern. Die Initianten wollen 2014 mit dem Bau beginnen.

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Hier sollen die sechs Windräder zu stehen kommen. (Bild: BKW)

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Der geplante Windpark in Hinterrhein auf dem San Bernardino-Pass konkretisiert sich. Sechs Windräder mit je 1,5 Megawatt Leistung sollen rund 19 Gigawattstunden Strom im Jahr produzieren. Nach Angaben der Projektpartner deckt das den Bedarf von etwa 5400 Haushalten.

Hinter dem Vorhaben stehen das Elektrizitätswerk Hinterrhein und die sol-E Suisse, eine Tochtergesellschaft des Berner Energiekonzerns BKW. Das Baugesuch soll im Herbst eingereicht werden, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Sie gehen davon aus, im ersten Semester 2014 mit dem Bau des Windparks beginnen zu können. Die Inbetriebnahme ist im 2015 vorgesehen.

Die Einwohner von Hinterrhein und der angrenzenden Gemeinden wurden bereits an zwei Informationsveranstaltung über das Vorhaben informiert. Laut den Projektpartnern stehen sie dem Windpark durchwegs positiv gegenüber, ebenso wie der Grundeigentümer des Standortes auf der Tällialp.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bürger am 28.08.2012 11:23 Report Diesen Beitrag melden

    Energiewende

    Ich glaube nicht dass der Energiebedarf durch solche Projekte gedeckt werden kann. und sehe der Zukunft mit grossen Bedanken entgegen

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  • Reto Huggenberger am 30.08.2012 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Contra AKW

    Also mal ehrlich: KEIN einziger Mensch auf diesem Planeten hat einen Plan, wohin mit dem Atommüll. All die sog. Endlager sind im Prinzip nur Zwischenlager. Siehe Gorleben in D! Eine einzige Katastrophe. Kostet Milliarden und bringt nix. Die schmeissen die Fässer einfach da rein...zubuddeln....fertisch. Tolle Sache, wie?! Mal abgesehen davon, dass die AKW-Betreiber massiv unterversichert sind...1 Mia Fr. bei einem Gau, viel zu wenig! Nur darum ,,rentiert" Atomstrom.

  • Hauseigentümer CHvater am 28.08.2012 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Solardächer für Alle

    Dann sollten alle Häuser in der Schweiz auch vom Bund aus dürfen Solarzellen installieren . Ohne Baugenehmigung und den ganzen Papierkram. Wäre eine Tolle Sache wenn in dieser Form weitergemacht wird.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Aroser am 30.08.2012 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    19 Gigawattstunden ?

    Das ist jetzt ein Witz oder? Das neue, vielleicht bis 2030 gebaute AKW für die Schweiz bringt 6-9 TWh... also 6000 - 9000 GWh oder wird das anders gerechnet? Und dadurch kann man dann 3 AKW's abschalten, hat neue Technologien, ist sicherer und energieeffizienter... Ich wünsche mir nicht die ganzen Windmühlen in den Bergen, die Skilifte reichen mir da schon um das schöne Bergbild kaputt zu machen...

    • Peter Lutz am 31.08.2012 09:16 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Anfang

      Nein das ist kein Witz. Logisch bringt ein AKW mehr Energie, es produziert jedoch auch Atommüll. Die Atommüllentsorgung ist bis heute noch nicht geklärt und wenn die AKW betreiber für die Entsorgung korrekt bezahlen müssten, würde es keine AKWs mehr geben ;). Lieber Windmühlen auf den Bergen, wie verstrahlte Erde. Es gibt keine 100 % sicheren AKWs.

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  • Reto Huggenberger am 30.08.2012 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Contra AKW

    Also mal ehrlich: KEIN einziger Mensch auf diesem Planeten hat einen Plan, wohin mit dem Atommüll. All die sog. Endlager sind im Prinzip nur Zwischenlager. Siehe Gorleben in D! Eine einzige Katastrophe. Kostet Milliarden und bringt nix. Die schmeissen die Fässer einfach da rein...zubuddeln....fertisch. Tolle Sache, wie?! Mal abgesehen davon, dass die AKW-Betreiber massiv unterversichert sind...1 Mia Fr. bei einem Gau, viel zu wenig! Nur darum ,,rentiert" Atomstrom.

  • Elisabeth Hasler am 29.08.2012 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Pioniere braucht das Land!

    Ich bin stolz auf mein Heimatdorf Hinterrhein - eine Kleinstgemeinde mit Pioniergeist. Die haben die Nase im Wind - egal, ob als erste Biobauern GR, wo eine ganze Talschaft dahinterstand, ob beim Bau eines Kleinwasserkraftwerks, das allein schon mehr Öko-Strom produziert, als die Einwohnerschaft benötigt oder jetzt beim Windpark. Das Dorf ist auch Standortgemeinde des geplanten Park Adula und älteste Walsersiedlung GR, die sich bemüht, den Besuchern des neu ausgeschilderten Walserwegs mit Speis & Trank und interessanten Dorfführungen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. So geht's voran.

  • Fritz Franz am 29.08.2012 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also wenn es geht

    dass man in diese "unberührte Natur" hinein Schilifte, Bergbahnen und Alpstrassen baut, dann kann man auch ganze Windparks da hinein stellen. Ansonsten weg mit allem. Ein bisschen Konsequenz bitte...

  • Freddie am 29.08.2012 06:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was wollt Ihr denn?

    Alle wollen keine AKWs. Doch niemand will Windräder! :S Gerade die Menschen, die die Natur schützen wollen, sollten doch mal einverstanden sein. Denen kann man es ja nie recht machen! Wen stören die Windräder schon, wenn die im hintersten Tal und auf den Bergen stehen? Man kann sie ja anmalen. Sogar Werbung kann man machen! "Eine moderne Schweiz, mit alternativen Energien!

    • Martin am 31.08.2012 18:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Freddie

      Nun, Freddie, die Windenergie ist die ineffizienteste Energie, die es gibt in der Schweiz. Wir können die Atomenergie nur mit Wasserkraft ersetzen, anders geht es einfach nicht.

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