Braunwald GL

12. September 2017 22:07; Akt: 13.09.2017 15:14 Print

Kleinflugzeug abgestürzt – Opfer sind Deutsche

Rettungskräfte haben die Leichen der beiden Männer geborgen, die mit einem Flugzeug bei Braunwald GL abgestürzt sind. Die Unfallursache wird untersucht.

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Der Absturzort befindet sich dort, wo im Winter das Skigebiet Braunwalds liegt. (Bild: Screenshot: Google Maps)

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Die Opfer des Flugzeugabsturzes oberhalb Braunwald im Glarnerland sind zwei Männer aus Deutschland. Der jüngere 64-Jährige dürfte das Kleinflugzeug pilotiert haben, beim älteren 76-Jährigen handelt es sich vermutlich um den Passagier.

Die Rettungskräfte waren am Mittwoch mit Bergungsarbeiten beschäftigt, wobei Rettungshelikopter zum Einsatz kamen. Die einmotorige, in Deutschland gemeldete Maschine «Mooney M20K» war am Dienstagabend um etwa 19 Uhr oberhalb des Glarner Ferienortes Braunwald auf 1900 Metern über Meer auf unbewohntes Gebiet gestürzt. Der Absturzort befindet sich dort, wo im Winter das Skigebiet Braunwalds liegt.

Nicht unübliche Wetterlage

Über eine allfällige Ursache des Unglücks lagen keine Angaben vor. Daniel Menzi, Sprecher der Glarner Kantonspolizei, sagte am Mittwoch auf Anfrage, Bilder zur Absturzzeit zeigten eine Wolkendecke, eine nicht unübliche Wetterlage.

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST nahm Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache auf. Gestartet war das Kleinflugzeug in Donaueschingen in Deutschland. Es hätte nach Albenga in Norditalien fliegen sollen.

(chi/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vorname/Name am 12.09.2017 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wiederholung

    Titel: Kleinflugzeug in Glarus abgestürzt Untertitel: In Braunwald ist ein Flugzeug mit zwei insassen abgestürzt. 1. Absatz: Am Dienstagabend ist in Braunwald ein Kleinflugzeug mit zwei Insassen abgestürzt. 2. Absatz: Die Kantonale Notrufzentrale wurde benachrichtigt, dass ein Kleinflugzeug abgestürzt sei.

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  • robe am 12.09.2017 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abstürze

    was ist den los bei uns in der Schweiz ? ? soviele Flugzeugunglücke ? ? das ist bedenklich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft & mein herzlichste Beileid

  • Tabalug am 12.09.2017 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sprachlos

    Diese Flugzeugunglücke in letzter Zeit scheinen auch kein Ende zu nehmen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ray Davies am 14.09.2017 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    whats going up , must come down

    Es gibt viele Selbstüberschätzer , wie bei den Autos auch. Da sich immer mehr Leute solche Flugzeuge leisten können , sind wir am Anfang des Zyklus dieser Mobilität. Wie bei den Autos in den Sechziger Jahren. Wo wir heute damit stehen wisst ihr alle! Jeder darf , Jeder will!

  • Cs am 13.09.2017 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Experten ohne ende

    Sooo viele aviatik- experten hier....respekt Rip

  • Fluglehrer am 13.09.2017 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Es wäre so einfach...

    Sehr viele Unfälle in letzter Zeit, die erschreckend simpel einer schlechten Alpenflug-Taktik zuzuschreiben sind. Einfachste Alpen-Grundsätze wie Schlüsselpositionen, horizontales Anfliegen von Übergängen oder Luv-Lee-Beachtung scheinen sind von verbreitet fehlendem Wissen betroffen zu sein. Spekulativ ursächlich für die Unfälle am Bernina- und Sanetschpass sowie diesen hier.

  • Urs am 13.09.2017 08:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorausschauend denken auch im millitär

    ehrlich gesagt kann ich auch die swiss army nicht verstehen, dass sie bei solch miesen witterungsverhältnissen auf teufel komm raus ein propellerflugzeug ins tessin berfliegen mssen. Es besteht zu zeit kein kriegerischer zustand und mann hätte auch auf bessere wetterverhältnisse abwarten können, der pilot könnte noch leben inkl das flugzeug.

    • Walter am 13.09.2017 21:07 Report Diesen Beitrag melden

      Unterschied wie Tag und Nacht

      Hallo, Sie können doch eine Hochleistungs P7 mit einem top ausgebildeten und erfahrenen Gebirgsflieger nicht mit einem schwach motorisierten Reiseflugzeug aus Deutschland vergleichen!

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  • Carlo K am 13.09.2017 08:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Safety first

    Die Mooney ist ein relativ schnelles Kleinflugzeug. Bei Sichtflug in den Bergen kann das eher ein Nachteil sein. Es ist oftmals nicht ganz einfach den Weg in die Täler zu finden. Es gibt vorgeschlagene Routen und den Weg durchs Glarnerland würde ich eher unerfahrenen Piloten nicht empfehlen. Der Weg ist verwinkelt und eng. Gute Flugvorbereitung ist absolut wichtig und das regelmässige Flugtraining in den Bergen oftmals lebensrettend. Charakterstärke hilft auch mal nein zu sagen und umzukehren, falls das Wetter ändert...

    • Walti am 13.09.2017 22:27 Report Diesen Beitrag melden

      Sollte Vorschrift sein

      Wieso steigt man denn nicht schon vor den Alpen, z.B. in der Gegend Schmerikon Bilten, auf eine sichere Ueberflughöhe von 14000 Fuss, wenn man nur mit einem 200 Ps 2,5 Tönner nach Italien rüber will?

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