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Rorschach SG
29. Juli 2010 23:13; Akt: 29.07.2010 22:18 Print
Kampf gegen Seegras für Badevergnügen
von Marlene Kovacs - Mit der sogenannten Seekuh wird am Bodenseeufer das Seegras geschnitten. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass Schwimmer in Panik geraten.

Peter Stirnemann ist mit seiner Seekuh auf dem Bodensee unterwegs, um das Seegras zu entfernen. (mko)
Peter Stirnemann von der Firma Stuwatec in Kesswil grast seit Tagen mit seiner über sieben Tonnen schweren Seegrasmähmaschine, der Seekuh, die Häfen und Badis am Bodenseeufer ab. «Das heisse Wetter hat das Gras schneller wachsen lassen. Deshalb muss es dort, wo Schiffe fahren oder Menschen baden, entfernt werden», so Stirnemann.
Unter anderem soll damit auch vermieden werden, dass Badende Panik bekommen. «Wenn jemand durch Seegras schwimmt, der das nicht gewohnt ist, kann das unter Umständen gefährlich werden», sagt Albert Ledergerber von der Badi Steinach. Dieses Phänomen kennt auch Lars Köhler, Bademeister im Schwimmbad Arbon: «Einige Gäste haben sich schon sehr am Seegras gestört.»
Aber nicht nur die Badis haben mit dem Gras zu kämpfen, auch in Häfen ist es ein Problem. «Man muss aufpassen, wenn man mit dem Boot rausfährt. Ich musste schon die Schraube von Gras befreien», so Linda Donati, Instruktorin bei der Segel- und Motorbootschule Rorschach.
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Die unmengen Seegras...
...die in Flüssen und Seen "aktiv" gewonnen werden könnten, sollten z.B. in Biogasanlagen oder ähnlichen Anlagen verwertet werden.
Geerntetes Seegras sinnvoll nutzen
Die Massnahme ist sicher sinnvoll und notwendig. Ich hoffe aber, dass das geerntete Seegras sinnvoll genutzt, d.h. in einer Biogasanlage energetisch genutzt und der Rest kompostiert wird. Solche Energiepotentiale wie. z.B. Gülle, Mist, Klärschlamm usw. sollten systematisch erfasst und ausgeschöpft werden. KackAWs stat AKWs!
Gut so, es braucht ja nicht überall
Seegras. Ich finde es sinnvoll, dieses in gewissen, ausgewählten Zonen zu entfernen.