Öffentliches Urinieren

03. September 2013 23:03; Akt: 03.09.2013 23:03 Print

Messe macht mobil gegen Wildpinkler

Wildpinkler sind zur Plage geworden. Ostschweizer Messen und Grossveranstalter wollen das Problem angehen.

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Die Wilpinkler wurden in den letzten Jahren zu einer Plage. Messen wollen nun etwas dagegen unternehmen (Bild: Keystone)

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Bei Grossveranstaltungen ist vielen der Gang zum nächsten WC zu weit. «Während Anlässen wie der Olma müssen wir immer mehr Leute wegen öffentlichem Urinieren verzeigen», sagt Samuel Scheidegger, Pressesprecher der Stadtpolizei St. Gallen. Das Wildpinkeln gilt als mutwillige Belästigung und wird mit 60 Franken Busse bestraft.

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Pinkeln sie wild?
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Insgesamt 274 Teilnehmer

Fünf Punkte gegen Wildpinkler

Auch an der WEGA pinklen viele lieber in den Hinterhof als auf der Toilette.
Messeleiter Gregor Wegmüller will laut der «Thurgauer Zeitung» den Wildpinklern nun mit einem Fünf-Punkte-Plan zu Leibe rücken. Eine Plakatkampagne, Duftneutralisationssprays, ein Aufklärungsprogramm, mehr WCs sowie eine erhöhte Präsenz von Sicherheitsleuten an den Wildpinkel-Hotspots sind vorgesehen. So sind dieses Jahr wegen den Wildpinklern bis zu dreimal mehr Sicherheitsleute als bisher im Einsatz.

An Hauswand gepinkelt

«Die Pinkler wurden zum Problem also mussten wir etwas zum Schutz der Quartierbevölkerung unternehmen», sagt Wegmüller. Eine betroffene Anwohnerin erzählt: «Besucher pinkelten immer wieder an unsere Hauswand».
Katrin Meyerhans, Messeleiterin der OLMA kennt das Problem ebenfalls. «Vor den Hallen mussten wir das Angebot an mobilen WCs in den letzten Jahren stetig aufstocken».

(sgm)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Argus am 04.09.2013 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wegsaniert

    Was oben an Flüssigkeit rein geht, muss grossenteils unten wieder raus. Mit dem blossen Verkauf von Getränken, besonders wenn alkoholhaltig, ist es nicht getan. Früher gab es eine Menge öffentlicher Pissoirs. Die meisten sind "wegsaniert" und nicht durch entsprechende Einrichtungen ersetzt worden. Jetzt hat man halt den Dreck.

  • Peterli am 04.09.2013 02:06 Report Diesen Beitrag melden

    Elektrozaun ... autsch...

    denke mal, dass ein Viehhütedraht ziemlich wirkungsvoll wäre...

  • Kurt,04,09,13 am 04.09.2013 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wand Pisle,

    Das bringt doch nichts. Wenn ein Matsch ist und ein Bus Ankommt ist es das Erste beim Austeigen , Pfifli herausnehmen und an den nächsten Hag Brünzle, Auch die Securiti ist nicht besser. Ob da Leute Zusehen egal. Allmend Luzern.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Argus am 04.09.2013 09:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wegsaniert

    Was oben an Flüssigkeit rein geht, muss grossenteils unten wieder raus. Mit dem blossen Verkauf von Getränken, besonders wenn alkoholhaltig, ist es nicht getan. Früher gab es eine Menge öffentlicher Pissoirs. Die meisten sind "wegsaniert" und nicht durch entsprechende Einrichtungen ersetzt worden. Jetzt hat man halt den Dreck.

  • Kurt,04,09,13 am 04.09.2013 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wand Pisle,

    Das bringt doch nichts. Wenn ein Matsch ist und ein Bus Ankommt ist es das Erste beim Austeigen , Pfifli herausnehmen und an den nächsten Hag Brünzle, Auch die Securiti ist nicht besser. Ob da Leute Zusehen egal. Allmend Luzern.

  • Robp Cobo am 04.09.2013 06:39 Report Diesen Beitrag melden

    Problem: Alk und zu wenig WC

    Das Problem ist: 1. Alkohol, ab einem gewissen Pegel Pinkeln die Betrunkenen überall hin, sogar vor allen Leuten. 2. Zu wenig WC. Wenn auf 5000 Menschen 3 Toiletten kommen, dann muss man sich nicht wundern. Ich bin immer wieder an Sportveranstaltungen, dort hat es zum Teil auf 2000 Sportler 5 WC

  • Peterli am 04.09.2013 02:06 Report Diesen Beitrag melden

    Elektrozaun ... autsch...

    denke mal, dass ein Viehhütedraht ziemlich wirkungsvoll wäre...