Wil SG

19. März 2012 22:18; Akt: 19.03.2012 22:23 Print

Brutale G-Level-Gang schlägt erneut zu

Die gefürchtete G-Level-Gang hatte einen Ableger in Wil. Auf Befehl ihres 26-jährigen Chefs verprügelten Teenager einen 14-Jährigen.

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Auf Facebook: Ein Foto, auf dem eines der Opfer gequält wird. (Bild: Facebook)

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Lucas B.* kommt aus bestem Zürcher Haus. Doch der adrette Fussball-Schiedsrichter und Juniorentrainer führte jahrelang ein perverses Doppel­leben. In seiner Freizeit war
B. Anführer der G-Level-Gang, einer Jugendbande, deren Mitglieder im ­Auftrag ihres Chefs andere Jugendliche bedrohen, erpressen, verprügeln und ausrauben.

Wie der «Tages-Anzeiger» nun enthüllt, hatte die G-Level-Gang auch einen Ableger in der Ostschweiz. In Wil war es B. ­gelungen, mehrere Mitglieder um sich zu scharen. Drei von ihnen beauftragte er im letzten Sommer, einen 14-jährigen Schüler zu verprügeln. Grund: Der Junge war mit der Ex-Freundin eines Bandenmitglieds zusammen.

Anweisungen per Handy erteilt

Die drei ebenfalls 14-jährigen Bandenmitglieder taten, was ihnen der Chef befohlen hatte: Das Opfer wurde verprügelt, während einer die Tat filmte. B. war via Handy zu­geschaltet und gab seinen Schützlingen Anweisungen: Sie müssten das Opfer mit der Faust ins Gesicht schlagen. Er forderte zudem ein Bild des verprügelten Opfers an – zum Beweis, dass seine Be­fehle ausgeführt wurden. Ansonsten drohte er seinerseits mit Gewalt.

Die Wiler G-Level-Gang flog schliesslich auf, als die Mutter des Opfers Anzeige erstattete. St. Gallens Leitender Jugend­anwalt Stephan Ramseyer bestätigt den Vorfall: «Die drei Täter wurden per Strafbefehl zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt», so Ramseyer. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Gang im Kanton St. Gallen noch aktiv sei. Lucas B. soll noch dieses Jahr im Kanton Aargau der Prozess gemacht werden.

*Name der Redaktion bekannt

(ELI)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • brügger fernand am 20.03.2012 07:22 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Kuschelrichter

    Gemeinnützige Arbeit ist das richtige und zwar ein Jahr lang Wälder putzen.

    einklappen einklappen
  • Peschä am 20.03.2012 06:22 Report Diesen Beitrag melden

    Niederträchtig

    Hoffentlich kriegen diese niederträchtigen Typen vom Gericht ordentlich etwas zu spüren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • brügger fernand am 20.03.2012 07:22 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Kuschelrichter

    Gemeinnützige Arbeit ist das richtige und zwar ein Jahr lang Wälder putzen.

    • Artus am 20.03.2012 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      Genau...

      das wäre das Richtige! Und zwar bei jedem Wetter!!!Sie sprechen mir aus dem Herzen! Nur leider wird das nicht klappen, denn der Bursche kommt ja anscheinend aus "gutem" sprich reichem Hause und da werden solche Dinge nebenbei mit Vitamin B "geregelt".

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  • Peschä am 20.03.2012 06:22 Report Diesen Beitrag melden

    Niederträchtig

    Hoffentlich kriegen diese niederträchtigen Typen vom Gericht ordentlich etwas zu spüren.

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