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Betrunken auf dem Gleis
09. Dezember 2012 18:52; Akt: 09.12.2012 18:52 Print
19-Jähriger in letzter Sekunde gerettet
von Urs Ellenberger - Da war ein ganzes Heer an Schutzengeln am Werk: Im allerletzten Moment ist in Wil SG ein 19-Jähriger vor dem heranfahrenden Zug gerettet worden.

Jasmin Peters auf ihrem Balkon, wo sie den Betrunkenen entdeckte. (Bild: 20 Minuten/eli)
Jasmin Peters ging noch einmal ans Fenster, um dem Schneetreiben zuzuschauen. Die 35-Jährige hatte am TV gerade «Unstoppable» gesehen – einen Actionthriller, in dem ein führerloser Zug gestoppt werden muss –, als sie den jungen Mann das Gleis beim Bahnhof Wil entlangwanken sah. Es war Samstagnacht kurz nach ein Uhr.
«Der Mann wankte, fiel immer wieder hin und rappelte sich auf», erzählt Peters. «Mir war sofort klar, dass ich etwas tun musste.» Rufen brachte nichts, also verständigte sie die Polizei. Als die Patrouille eintraf, war der Mann bereits rund 200 Meter vom Bahnhof entfernt. Die Beamten waren kaum aus dem Wagen gestiegen, als der Zug von Winterthur her angefahren kam. «Unsere Männer konnten nur noch mit der Taschenlampe winken», sagt Hans Peter Eugster, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Trotz des Schneegestöbers erkannte der Lokführer die Warnung und bremste ab.
Zug stoppte in letzter Sekunde
Fünf Meter vor dem liegenden Teenager blieb der Zug stehen. «Der Mann hatte über zwei Promille im Blut und realisierte gar nicht, was geschehen war», so Eugster.
Jasmin Peters dagegen fiel ein Stein vom Herzen, als der diensthabende Polizist Entwarnung gab. «Ich bin ja nicht besonders fromm», sagt die Mutter einer Tochter, «aber in diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass eine höhere Macht im Spiel war.»
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Alle 64 Kommentare

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Komische Zeit Rechnung
Ich verstehe immer noch nicht, wieso sie nicht selbst hin ging. Das wäre doch wesentlich schneller gegangen, als zu telefonieren und auf die Polizei zu hoffen. Ich würde zu gerne wissen, wieviel Zeit vom Telefonat, bis zum Eintreffen der Polizei bei diesem Jugendlichen vergangen ist. Nach ihrem Telefonat musste die Polizei erst mal ausrücken und dann zum Jugendlichen hin gelangen. Der war in der Zwischenzeit 200 Meter weiter getorkelt und dabei immer wieder hin gefallen. Wie lange wird er wohl dabei gebraucht haben ??? Bestimmt länger, als sie gebraucht hätte direkt zu ihm zu gehen!
Schuldzuweisungen fehl am Platz!
Als Mutter verstehe ich, dass man das Haus bzw. Wohnung nicht einfach so in der Nacht verlassen kann, zudem wissen wir ja nicht welcher Weg zum Betrunkenen geführt hätte ( durch eine Unterführung z.B.?). Anyway gut hat die Frau angerufen, gut hat die Polizei schnell reagiert und Glück für den Jungen und den Lokiführer! Sind wir alle froh ist alles gut gekommen! Hätte schon früher jemand die Polizei gerufen, dem der offensichtlich Sturzbesoffene, welcher ja alleine unterwegs war, aufgefallen ist, so wären diese Meldungen alle überflüssig.ins Blaue spekulieren ist einfach.
wann ist die zeit gekommen?
das WAR eine höhere macht! "engel" waren die polizisten- in diesem fall. aber auch die anruferin. wenn die zeit für einen menschen noch nicht gekommen ist, passieren solche "sachen". hoffentlich begreift er, dass er eine 2. chance erhalten hat seinem leben eine andere wende zu geben.
keine heldin
in meiner meinung ist sie keine heldin... die helden sind die polizisten... die ihren guten job machen. hoob schwiz!!!!!
Polizisten alleine - keine Helden
Wenn die Polizei von der Frau nicht gerufen worden wäre, wäre der junge Mann jetzt tot...Also - die Frau hat ihren "Beitrag" dazu getragen, dass erst noch lebt, die Polizisten UND der Lokführer, der abbremste...
keine polizei
ohne sie wären die polizisten nicht gekommen..
polizei allein nicht möglich
JA genau Sie hat gehandelt dann die Polizaei