Ostschweiz bangt

05. November 2012 13:54; Akt: 05.11.2012 14:34 Print

Einbruchserie - 10 Delikte alleine in einer Nacht

In der Ostschweiz machen Einbrecher die Runde. In Herisau waren es allein in dieser Nacht 10 Fälle. Im Kanton St. Gallen nahmen die Diebe Einfamilienhäuser ins Visier. Von den Tätern fehlt jede Spur.

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Derzeit wird die Ostschweiz von einer Einbruchserie heimgesucht. (Bild: Keystone)

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Im Ausserrhoder Hauptort Herisau sind Einbrecher in der Nacht auf Sonntag in sechs Firmen eingestiegen, bei vier Betrieben blieb es bei einem Einbruchversuch, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie nimmt an, dass in allen Fällen die selben Täter am Werk waren.

Die Einbrecher hatten es auf Geld abgesehen. Das Deliktsgut und der Sachschaden, der bei den Einbrüchen entstand, belaufen sich auf mehrere tausend Franken. Die Ermittlungen der Polizei sind im Gang.

Von den Einbrechern heimgesucht wurden ein Kosmetikstudio, zwei Coiffeursalons, eine Bäckerei, ein Hundesalon, ein Copy-Shop, eine Spielwarengeschäft, eine Textilreinigung sowie Büroräumlichkeiten.

Bereits am Freitagnachmittag fand ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in Herisau statt. Entwendet wurden Uhren und Schmuck. In der Nacht auf Samstag wurde zudem in ein Restaurant eingebrochen. Die Täter nahmen das Serviceportemonnaie und die Münzen aus dem «Töggelikasten» an sich.

Einbrecher auch im Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Gallen sind am Wochenende ebenfalls zahlreiche Einbrüche verübt worden. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt mehrere tausend Franken.

Unbekannte stiegen zwischen Freitag und Samstag in ein Einfamilienhaus in Mols ein. Neben Bargeld wurden auch Handwerkermaschinen gestohlen, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag mitteilte.

In Abtwil nutzten Einbrecher zur selben Zeit die Ferienabwesenheit der Bewohner aus. Sie brachen die Sitzplatztüre eines Einfamilienhauses auf.

Am frühen Samstagabend wurde in Rapperswil-Jona ein Einbruch in ein Einfamilienhaus verübt, indem Unbekannte gewaltsam ein Fenster aufbrachen. Die Täter entwendeten mehrere hundert Franken Bargeld.

In Diepoldsau stiegen Einbrecher zwischen Donnerstag und Samstag in ein Einfamilienhaus ein. Sie liessen unter anderem einen kleinen Tresor mitgehen.

Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Niederuzwil wurde Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Unbekannte stiegen in der Nacht auf Samstag durch ein aufgebrochenes Fenster ins Haus ein.

In der Stadt St. Gallen wurde am Samstag bei Dämmerung in eine Parterrewohnung und in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Die Täter stahlen Bargeld, Schmuck und elektronische Geräte im Wert von mehreren tausend Franken.

Die St. Galler Kantonspolizei hat die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Bei Verdacht auf Einbruch seien die Sicherheitskräfte zu verständigen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • walter Peter am 05.11.2012 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Friedvoles Land

    Laut der Arena und Jositsch haben wir kein problem mit der Kriminalität in der Schweiz. wer es glaubt

  • Mark Strahl am 05.11.2012 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Kriminaltouristen?

    Hört sich für mich wie ausländische Diebesbanden an. Keine besonders professionellen aber ein so leichtes Opfer, wie die Schweiz, lockt halt nicht nur Profis. Aber wenn man den SPlern in der Arena glaubt, dann gibt es so etwas ja nicht und es ist alles nur Einbildung.

  • Fritz am 05.11.2012 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    Politiker

    Lieber die Fussballfans härter anpacken, als die Männer gegen die Auswirkungen der PFZ zu mobilisieren. Da müssten sich die (Polizei-)Politiker ja ihre Niederlagen eingestehen. Die Politiker sind einfach Lügner und Betrüger... Die Polizisten tun mir leid, da sie ihren Job nicht richtig ausführen können und dürfen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Meier am 05.11.2012 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    Polizei ist überfordert

    Die Polizei ist mit echten Einbrechern völlig überfordert und registriert deshalb lieber harmlose Hotelgäste und behandelt sie wie Verbrecher.

  • binmarcel am 05.11.2012 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    gehirngewaschene Politiker

    sehr viele Politiker haben anscheinend eine Gehirnwäsche bekommen, bevor sie ihr Amt antraten. Die Kriminalität wächst. Gewaltverbrechen nehmen immer mehr zu. Die Statistiken zeigen dies ziemlich gut. Und wenn man schaut, wer diese Verbrechen zu einem grossen Teil begeht, muss man nicht studiert haben, um zu erkennen, was los ist. Aber hauptsache, die Politiker reden alles schön und die Bürger werden immer verängstigter. Als Überfall-Opfer weiss ich, dass es längst nicht mehr sicher ist in der Schweiz.

    • Harry B. am 06.11.2012 00:47 Report Diesen Beitrag melden

      @binmarcel,

      vielen Dank für Ihre Kommentar! Genau meine Worte!

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  • walter Peter am 05.11.2012 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Friedvoles Land

    Laut der Arena und Jositsch haben wir kein problem mit der Kriminalität in der Schweiz. wer es glaubt

  • Jasmin am 05.11.2012 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Polizei????

    würde die Polizei lieber mehr in Wohnquartieren ihre Präsenz zeigen und weniger Verkehrskontrollen wegen Wimpel und Gurten machen wären auch dieses Wochenende einige Einbrecher verscheucht gewesen aber einer der sich nicht angurtet ist viel gefährlicher für die Gesellschaft als ein Einbrecher :)

    • Urs K. am 05.11.2012 17:07 Report Diesen Beitrag melden

      Ist leider so.

      kann ich dir leider nur zustimmen. Bei mir wurde vor ca. 1 Jahr eingebrochen: Sachschaden, riesen Unordnung, Aufwand zum Aufräumen, extrapräsenz für Handwerker wegen Reparatur undundund. Die Polizei hat's rapportiert (zu Kenntnis genommen), die Versicherung bezahlt. Aber als normale Bürger und gute Zahlopfer, da ist die Motivation hoch und haben sie uns im Griff.

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  • berner am 05.11.2012 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    grenzen zu!!

    macht die grenzen wieder dicht. alles andere is teure, nutzlose spielerei!

    • Corina am 05.11.2012 20:31 Report Diesen Beitrag melden

      Danke!

      Endlich!.Vielen Dank.

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