Therme

19. April 2012 17:02; Akt: 19.04.2012 17:19 Print

Valser ziehen Verkauf an Stoffel vor Gericht

Der Verkauf der Therme Vals kommt vor Verwaltungsgericht. Eine «Gruppe besorgter Stimmbürger» hat Beschwerde gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung vom 9. März erhoben.

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Remo Stoffel (Bild) hat die Therme Vals gekauft. Bürger aus Vals fechten den Verkauf nun vor Gericht an.

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Die Gemeindeversammlung in Vals entschied im März, den Therme-Komplex dem Churer Immobilienunternehmer Remo Stoffel zu verkaufen. Gegen den Versammlungsbeschluss hat nun eine Gruppe von rund zwei Dutzend Personen Beschwerde beim Verwaltungsgericht Graubünden erhoben, wie deren Sprecher, der Valser Publizist und Theaterautor Peter Schmid, am Donnerstag mitteilte.

Der Entscheid der Gemeindeversammlung verletze Bundes-, Kantons- und Gemeinderecht und sei somit undurchführbar, heisst in der Mitteilung. Die Gruppe hat eigenen Angaben zufolge zehn Anfechtungsgründe juristisch feststellen lassen.

Grundsatzentscheid fehlte

Nach Ansicht der Beschwerdeführer hätte insbesondere die Privatisierung eines öffentlichen Unternehmens vorher eines Grundsatzentscheides der Stimmbürgerschaft bedurft. Zudem seien die Reglemente der Gemeinde für die Hotel und Thermalbad AG nicht eingehalten und statutarische Zuständigkeiten nicht beachtet worden.

Der gebürtige Valser Remo Stoffel, der neue Eigentümer der Therme, hatte im Übernahmepoker den Schöpfer der Therme, den Architekten Peter Zumthor, ausgestochen. Die Gemeindeversammlung beschloss mit 287 zu 219 Stimmen, die berühmte Therme dem 35- jährigen Immobilienunternehmer zu verkaufen.

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Florina am 22.04.2012 23:46 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht aufgeben!

    Die Therme Vals gehört den Valser!

  • Zürcher am 20.04.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Vals'er - weiter kämpfen

    Immobilien-Spekulanten muss man den Riegel schieben - die Sache war von Anfang an ein Schreckgespenst.

  • Marianne am 19.04.2012 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    schon recht.

    Heute wird ja bereits jede kleine Quelle privatisiert. Ob das gut kommt?

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