Wintersaison

22. Dezember 2016 14:26; Akt: 22.12.2016 14:26 Print

Rodeln auf Schienen statt im Schnee

Den Ostschweizer Skigebieten fehlt der Schnee. Auf dem Kronberg stellt man auf Sommerbetrieb um. Auch die Pizolbahnen locken mit speziellen Aktionen.

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In den Ostschweizer Bergen fiel letztmals vor über einem Monat Schnee. Skigebiete reagieren auf den mangelnden Schnee nun mit Alternativangeboten. Die Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG stellt wie im vergangenen Jahr auf Sommerbetrieb um. Man lädt zum Wandern und Erholen rund um den Kronberg ein. Die Wanderwege sind beinahe schneefrei und gut begehbar, heisst es am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Zudem ist die Rodelbahn geöffnet sowie die beiden Spielplätze und der Motorikpark.

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Reduzierte Tarife

Auch die Pizolbahnen reagieren auf die ungewöhnliche Schneesituation. Mit reduzierten Tarifen und speziellen Aktionen locken sie die Gäste. So sind die Tages-, Halbtages- und Mehrtageskarten ab 24. Dezember 2016 günstiger. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 41.50 Franken. Jugendliche, Studenten und Lernende zahlen nur 28 Franken. Neben dem Skibetrieb bieten die Pizolbahnen Alternativen an wie Winterwandern und Joggen, Eislaufen auf dem Wangsersee, Schlittenfahren und Schneeschuhlaufen.

In Ebenalp-Horn ist das Kinderland und der Skilift Horn bis zum Mittelausstieg geöffnet. «Auf dem Berg haben wir keinen Schnee. Im Tal ist es jedoch wunderschön. Vor allem für die Kinder», so Geschäftsführer Mario Koller. Eine Tageskarte kostet nur 12 Franken.

11 von 17 Anlagen geöffnet

Im Toggenburg sind aktuell nur zwei Pisten geöffnet. Aufs Wochenende werden zwei weitere Abfahrten in Betrieb genommen. Trotzdem ist man positiv eingestellt: «Dem Schneesportvergnügen steht nichts im Weg», sagt Sonja Fuchs von Toggenburg Tourismus. Ab dem 24. Dezember laufe der tägliche Bahn- und Teilskibetrieb. Ebenso offen sei die Gondelbahn für Fussgänger.

Dies gilt auch für Flumserberg. Dort sind Skilifte in Betrieb sowie Bahnen auch für Ausflügler ohne Ski oder Snowboard. Wie die Bergbahnen mitteilen, werden während der Altjahreswoche 11 von 17 Anlagen sowie 20 Pistenkilometer in Betrieb sein.

(luh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sandra Zürcher am 22.12.2016 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    In ein paar Jahren gar nicht mehr

    Die Wintersportgebiete sollten besser rechtzeitig in etwas neues investieren und die Wintersportanlagen aufgeben. Wenn nicht praktisch in den nächsten paar Jahren die CO2 Emission auf 0 gesenkt wird, wird es in ca 10 Jahren vermutlich gar keinen Schnee mehr geben im Winter. Und das ist noch das kleinste Übel das uns erwartet. Aber wer nicht hören will muss fühlen. Spätestens wenn dann die Lebensmittel teuer werden und wir auf der Welt eine Milliarde Klimaflüchtlinge haben werden dann alle schreien wiso man nicht früher etwas unternommen hat. Leider wird es dann zu spät sein.

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  • mutig Sempach am 22.12.2016 23:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fliegen OK aber weniger

    Erste Handlung. Weniger Fliegen. Langstreckenflüge ok. Aber wozu Kurze Flüge? Alles was innert 4 bis 5 Stunden mit dem Zug erreichbar ist sollte nicht mehr als Flugverbindung angeboten werden. Schon da könnte man einiges an CO2 einsparen

Die neusten Leser-Kommentare

  • mutig Sempach am 22.12.2016 23:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fliegen OK aber weniger

    Erste Handlung. Weniger Fliegen. Langstreckenflüge ok. Aber wozu Kurze Flüge? Alles was innert 4 bis 5 Stunden mit dem Zug erreichbar ist sollte nicht mehr als Flugverbindung angeboten werden. Schon da könnte man einiges an CO2 einsparen

  • Sandra Zürcher am 22.12.2016 14:47 Report Diesen Beitrag melden

    In ein paar Jahren gar nicht mehr

    Die Wintersportgebiete sollten besser rechtzeitig in etwas neues investieren und die Wintersportanlagen aufgeben. Wenn nicht praktisch in den nächsten paar Jahren die CO2 Emission auf 0 gesenkt wird, wird es in ca 10 Jahren vermutlich gar keinen Schnee mehr geben im Winter. Und das ist noch das kleinste Übel das uns erwartet. Aber wer nicht hören will muss fühlen. Spätestens wenn dann die Lebensmittel teuer werden und wir auf der Welt eine Milliarde Klimaflüchtlinge haben werden dann alle schreien wiso man nicht früher etwas unternommen hat. Leider wird es dann zu spät sein.

    • Ein Leser am 22.12.2016 14:55 Report Diesen Beitrag melden

      Verschiebung

      @Sandra Zürcher Man müsste die Wintersaison eifach verschieben. Das heisst von Janur bis Mai. Letztes Jahr hatte es noch genug Schnee bis mitte Juni. Und das mit dem CO2 ist nicht ganz bewiesen.

    • Tobias D am 22.12.2016 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      Leben sie im Mittelarlter?

      Wer behauptet das wäre nicht bewiesen leugnet schlicht die Fakten, die Naturgesetze und damit auch die Natur. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Wer immernoch zweifelt lebt hinter dem Mond oder schlich tim tiefen Mitelalter.

    • Martin Kunz am 22.12.2016 15:26 Report Diesen Beitrag melden

      Gebe Sandra recht, man muss handeln.

      Sehe das genau so. Dieses Thema sollte überall höchste Priorität haben. Alle fürchten sich vor Terror oder den Flüchtlingen. Der Klimawandel wird ein tausendfach grösseres Problem werden in Zukunft. Und wie sie schon sagten. Wenn wir schon mit den paar Flüchtlingen im Moment an die Grenzen stossen. Was passiert dann wenn in ganzen Ländern das Wasser knapp wird mit den Abermillionen oder wie sie sagen Milliarden Flüchtlingen. Ich will mir das gar nicht vorstellen. Aber ich bin mit 77 ein alter Mann. Habe mein Leben gelebt. Wenn die Junge Generation meint sie weiss es besser, dann nur weiter so!

    • Ruedi S. am 22.12.2016 15:44 Report Diesen Beitrag melden

      Seit 200 Jahren Gletscherschwund

      Als alter Alpinist habe ich alte Aufzeichnungen aus SAC Jahrbüchern und Karten und weiter Berichte. Demnach begann der Schwund der Gletscher im Nährgebiet zu Beginn des 19. Jahrhunderts, also vor ca. 200 Jahren. Im Mittelalter war es noch wärmer als heute. Last Euch nicht manipulieren.

    • Christoph Weber am 22.12.2016 15:57 Report Diesen Beitrag melden

      Sie bringen was durcheinander

      Ruedi sie machen dabei offensichtlich einen Denkfehler. Was sie hier erwählnen sind Örtliche lokale Daten. Das sagt leider überhaupt nichts über das Globale Klima aus. Und es ist schon gar kein Beweis dafür das CO2 keine Klimaerwärmung verursacht. Das ist nämlich erwiesen. Kann jeder mit minimalen Physikkentnissen mit einer Wärmebildkamera, einem Glaskolben, einer Kerze und etwas CO2 zuhause selber nachprüfen.

    • Sandro am 22.12.2016 17:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ostschweizer

      Genau meine Meinung! Ich bin ein sehr fanatischer Skifahrer, aber wiso muss ich umbedingt jetzt schon auf die Piste gehen wenn es kein Schnee hat? Wir müssen lernen um zu denken und flexibler sein. Sobald Schnee da ist gehts auf di Piste, es muss aber nicht schon zwingend im Dezember sein nur weil es so in unseren Köpfen ist.

    • Dani Keller am 23.12.2016 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Christoph Weber

      Die Frage ist ja, wie viel menschgemacht ist.

    • daniels am 26.12.2016 11:07 Report Diesen Beitrag melden

      weniger ist mehr sicher!!

      Ja genug ist von der Gier alles haben und erleben zu wollen zu jeder Jahreszeit!!!! Sorgt emdli9ch für weniger Nachfrage will sagen weniger Menschen( Kinder)

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