St. Gallen

18. September 2017 18:18; Akt: 18.09.2017 18:18 Print

«Das war streng, mit all den Partys»

An der HSG hat das Semester wieder begonnen. Die Frischlinge äussern sich zu Partys und Klischees. Und die Jodler freuen sich, dass in St. Gallen wieder was läuft.

Studenten der HSG über den Semesterbeginn und Klischees. (Video: lma)
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Am Montag startete für die Studenten an der Universität St.Gallen (HSG) das Herbstsemester. Für die rund 1700 Studenten des Assessmentjahrs ging es schon eine Woche früher mit der sogenannten Startwoche los. «Das war streng, mit all den Partys», sagt Jonas Röser (19) aus dem deutschen Freiburg im Breisgau. «Auch weil ich kaum geschlafen habe.» Vor den Partys am Abend bearbeiteten die Studenten eine Fallstudie zum Thema Vorsorgerisiken. Auch Studentin Kati aus Bulgarien hat die Startwoche gefallen. «Ich habe Studenten aus der ganzen Welt getroffen. Jetzt freue ich mich auf den Start des Studiums.»

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Jodel freut sich auf das neue Semester

Auch auf der App Jodel, die in St. Gallen vor allem von Studenten genutzt wird, freut man sich, dass das Semster wieder begonnen hat. «Du weisst, es ist Unistart an der HSG, wenn die dicken Wagen deutscher Assessie-Eltern durch St. Gallen fahren», heisst es auf Jodel. Andere beschweren sich, dass die neuen Studenten noch nicht richtig jodeln können und quasi einen Liveticker der Vorlesungen machen oder sich erdreisten, Jodels in Dialekt zu verfassen.

Auch Flachwitze dürfen nicht fehlen: «Sagt der Student: Ich kann den Test nicht mitschreiben. Ich bin sexuell ermüdet von letzer Nacht. Antwortet der Professor: Dann schreiben Sie halt mit der anderen Hand.» Auch ernst gemeinte und weniger ernst gemeinte Tipps und Fragen werden unter dem Motto «Jodler helfen Jodler» gepostet. «Erster Studientag an der Uni. Nehmt ihr in allen Vorlesungen Ritalin oder nur bei den Pflichtveranstaltungen?», fragt einer. Ein Student empfiehlt darauf: «Für Pflichtfächer Ritalin, für das Kontextstudium Alkohol.»

Auch Beobachtungen mit Augenzwinkerer sind zu lesen: «Assessis das St. Galler Management-Modell lesen zu sehen, hat eine gewisse Komik. Sehe sonst auch keine Schafe Bücher zu Schlachtertechniken lesen.»

Platzprobleme

Allerdings werden auch die altbekannten Platzprobleme beackert. So schreibt jemand: «Liebe Assessis, es ist nicht nötig, jetzt schon in der Bibliothek zu sein.» Die Uni platzt nämlich aus allen Nähten. Über 8600 Studierende sind eingeschrieben. Dabei wurde die heutige HSG für 3500 Studierende ausgelegt, wie das «Tagblatt» am Montag schreibt.

Deshalb ist die Universität über diverse Standorte verteilt. Um alle Vorlesungen und Seminare abhalten zu können, wurden die Unterrichtszeiten ausgedehnt. So wird auch am Samstag unterrichtet und unter der Woche bis um 22 Uhr. Immerhin: Die in der Lernphase hoffnungslos überbelegte Bibliothek wird voraussichtlich 2021 saniert und soll danach mehr Lernplätze umfassen.

Klischee-Check

Zur HSG gehören nicht nur die Mensa, die überfüllte Bibliothek, sondern auch Klischees über die Studenten. Was die Betroffenen selber dazu sagen, sehen Sie im Video oben.

(lma/jeb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • beat am 18.09.2017 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    positiver Aspekt

    das Positive an der Lehrmethode an der HSG: es werden die Theorien (zu Modellen etc) an konkreten Beispielen simuliert und durchgespielt, anhand konkreter Business Use Cases, in Gruppen, diskutiert, präsentiert. Das fehlt leider in vielen anderen Bildungseinrichtungen. Auch die vielen Forschungsprojekten mit Unternehmen aus der Wirtschaft bringen einen Praxis-Bezug.

  • tamya,19,09,2017 am 19.09.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Super Jungs

    äh meint er nun die Partys oder all die Mädels, volles rohr Jungs,

  • Marlo am 18.09.2017 21:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Who cares?

    Also ich bin am der HSG. Fahre einen normalen Wagen. Habe eine teure Uhr und manchmal kommt sogar die Putzfrau vorbei. Und jetzt?

Die neusten Leser-Kommentare

  • tamya,19,09,2017 am 19.09.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Super Jungs

    äh meint er nun die Partys oder all die Mädels, volles rohr Jungs,

  • Marlo am 18.09.2017 21:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Who cares?

    Also ich bin am der HSG. Fahre einen normalen Wagen. Habe eine teure Uhr und manchmal kommt sogar die Putzfrau vorbei. Und jetzt?

  • beat am 18.09.2017 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    positiver Aspekt

    das Positive an der Lehrmethode an der HSG: es werden die Theorien (zu Modellen etc) an konkreten Beispielen simuliert und durchgespielt, anhand konkreter Business Use Cases, in Gruppen, diskutiert, präsentiert. Das fehlt leider in vielen anderen Bildungseinrichtungen. Auch die vielen Forschungsprojekten mit Unternehmen aus der Wirtschaft bringen einen Praxis-Bezug.

  • Alumdria841 am 18.09.2017 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mühsame Studenten

    Wie das nervt. Ich habe das Gefühl als ob es nur um Studenten oder KV Menschen geht.