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29. April 2017 13:39; Akt: 29.04.2017 14:27 Print

Keine Übernachtungen mehr im Aescher

Hollywoodstar Ashton Kutcher lobte auf Social Media das Bergrestaurant Aescher im Alpstein. Seither kommen viel mehr Touristen.

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Das Berggasthaus Aescher wurde in den letzten Jahren gleich mehrfach weltweit prominent empfohlen. Angefangen hat es mit einem Facebook-Posting von Hollywoodstar Ashton Kutcher, in dem er seinen Fans einen Artikel mit «20 geheimen Orten» empfahl, angeteasert mit einem Bild vom Aescher.

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Später kürte die «Huffington Post» den Aescher zum «interessantesten Restaurant der Welt», und darauf kam der Ritterschlag von «National Geographic», das ein Buch über die 225 wundervollsten Plätze der Welt herausgab. Auf dem Cover: das Berggasthaus Aescher. Letzten Herbst besuchte Roger Federer den Aescher und postete Fotos auf seinen Social-Media-Kanälen, was der weltweiten Popularität noch einen weiteren Schub versetzen dürfte.


Die Folge der zahlreichen Empfehlungen: Es wandern immer mehr Gäste zum bekannten Berggasthaus im Alpstein, um einzukehren oder im Massenschlag zu übernachten. Doch damit ist mit dem Beginn dieser Saison Schluss.

Wie das «Tagblatt» am Freitag berichtet, kann man diese Saison nicht mehr im Berggasthaus übernachten. Einerseits sei vor allem an den Wochenenden bereits genug Rummel auf dem Aescher, andererseits wird der Platz für die Aufbewahrung von Lebensmitteln genutzt. «Kartoffeln im Massenlager», kommt das «Tagblatt» zum Schluss.

(jeb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bibi am 29.04.2017 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Immer am jammern

    ...und schon wieder am jammer. Wir haben zu wenig Gäste :jammern wir Wir haben zu viel Gäst :jammern wir Wir sind zu bekannt : jammern wir Was wollen sie schlussendlich? Es gibt immer etwas, dass es stört. Seien Sie froh, dass dieser Ort so erfolgreich ist. Es gibt viel schlimmer.

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  • Ausgewanderter Appenzeller am 29.04.2017 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönste Flecken der Schweiz

    Ich habe schon als Kind im Aescher übernachtet. Das Appenzell hat so viel schönes zu bieten, es ist der Letzte Teil "echte Schweiz" - ich hoffe es verliert das nicht durch die Touristenmassen.

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  • Appenzellerin am 29.04.2017 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Für Einheimische nichts mehr

    Ich finde es schade, dass der Äscher für die Einheimischen kein Ort mehr ist, wo man gern hingeht. Früher waren wir oft am Abend noch schnell da um etwas zu trinken. Ich fürchte, irgendwann werden die Touristenströme versiegen und die Einheimischen sind vergrämt. Erfolg und Wachstum ist für ein Geschäft mindestens genau so gefährlich wie eine Flaute.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Typhoeus am 30.04.2017 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gleiches Recht für Alle

    Aber sinnvolle Kontrolle, z.B. Fortbewegung in den Bergen nur noch auf 2 Beinen.

    • Athene am 30.04.2017 14:26 Report Diesen Beitrag melden

      Sinnvolle Kontrolle ?

      Nur weil Du so ne Zerebralflatulenz hast sollen meine Hunde im Tal bleiben ? Wieso nicht nur auf 4 Beinen in den Aescher ? Dann kannst Du Dich pronus bewegen und Dir jeder in Deine regio glutaea treten. Habe fertig, Du Vater der warmen Winde

    • Typhoeus am 30.04.2017 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Athene

      Völlig falsch, gemeint ist mechanischer Schrott in den Bergen.

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  • Thomas Kunz am 30.04.2017 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dem einen Freud des andern Leid!

    Am Aescher sieht man das Erfolg auch seine Schattenseiten hat! Leider färbt sich das auf einen grossen Teil des Alpsteins ab! Viele Touristen in Stoffschuhen und sogar Flipflops begegnen einem immer häufiger in unwegsamen Gelände! Der Alpstein ist zum Modeberg geworden, zum Glück gibt es aber noch ein paar Orte wo man dem ganzen Trubel aus dem Weg gehen kann. Es Freut mich natürlich für die Gastronomie und den Tourismus im Alpstein gebiet, es fliesen eh schon viel zu viele CHF ins Ausland! Wie sagt man doch so schön "Dem einen Freud des andern Leid!"

  • Frau51 am 30.04.2017 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Vergangenheit

    Ja, in diesem Berggasthaus war ich schon mehrmals, allerdings zu einer Zeit, in der es noch keine Socialmedias gab, als Kind mit den Eltern auf einer unzähliger Wanderungen. Heute würde ich solche Orte wohl eher meiden, suchen wir doch gerne Plätzchen wo es ruhig ist, von Menschen weniger bekannt und die Natur uns einlädt zu staunen.

  • Sepp Vom Underland am 30.04.2017 07:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beispielhaft

    Wie tragisch: das einzige was stört, ist der Kunde. Traurig fürs Tourismusland schweiz aber bezeichnend.

  • Vale46 am 30.04.2017 07:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit Aescher

    Später wird dann gejammert das Berggebiet geht es schlecht...!! Ich versteh das nicht... ja nu gehen wir halt zu unseren Nachbarn Wandern und Schlafen.