Unfall in Amden

16. Oktober 2012 04:44; Akt: 16.10.2012 04:52 Print

Gemeinderat will kein Canyoning-Verbot

Canyoning-Sportler dürfen in Amden weiterhin ins Wasser gehen. Die Behörden haben am Montagabend entschieden, auf ein entsprechendes Verbot zu verzichten.

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Die Gemeinde Amden am Walensee will das Canyoning nicht verbieten. Dies hat der Gemeinderat am Montagabend entschieden. Am 7. Oktober waren eine Teilnehmerin und ein Tour-Guide beim Canyoning in der Fallenbach-Schlucht bei Amden tödlich verunglückt.

Zwei Gruppen wurden von den plötzlich ansteigenden Wassermassen in der Schlucht überrascht. Die Rega rettete fünf Canyoning- Teilnehmer mit Hilfe einer Seilwinde. Eine deutsche Teilnehmerin und ein schweizerisch-belgischer Gruppenführer kamen ums Leben. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.

Am Montagabend befasste sich der Gemeinderat mit dem Canyoning in Amden. Die Behörde verzichtet auf ein Verbot, wie sie am Abend mitteilte. Ein solches wäre in Amden nicht verhältnismässig, hatte Gemeindepräsident Urs Roth bereits vor der Gemeinderatssitzung gesagt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 16.10.2012 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist die Schmerzgrenze?

    Soviel ich weiss, ist das der erste Canyoningunfall in Amden. Nur deswegen muss man es nicht verbieten. Aber allein im Lauterbrunnental im Berner Oberland kam es seit Anfang 2009 zu 15 tödlichen Stürzen! Keine Gemeinde will das dort verbieten. Ist es wegen der grenzenlosen Feiheit des Risikosports oder etwa auch um Tourismus und Region gratis in den Medien zu wissen?

    einklappen einklappen
  • Caduff am 16.10.2012 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Absolut richtig

    Es muss nicht alles verboten werden was Spass macht. Natürlich dürfen sie dann auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden... Jeder ist für alles was er tut selbst verantwortlich! Sonst müsste jeder Bach, jeder Berg und alles andere ausserhalb der eigenen vier Wände gesperrt und verboten werden.

  • baba am 16.10.2012 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    richtig so

    wieso soll man das auch verbieten? wenn beim Skifahren, Töfffahren, Autofahren, Böötlifahren, Skaten, Wandern usw jemand tödlich verunglückt wird das ja auch nicht gleich verboten....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 16.10.2012 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist die Schmerzgrenze?

    Soviel ich weiss, ist das der erste Canyoningunfall in Amden. Nur deswegen muss man es nicht verbieten. Aber allein im Lauterbrunnental im Berner Oberland kam es seit Anfang 2009 zu 15 tödlichen Stürzen! Keine Gemeinde will das dort verbieten. Ist es wegen der grenzenlosen Feiheit des Risikosports oder etwa auch um Tourismus und Region gratis in den Medien zu wissen?

    • yan d am 16.10.2012 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      verwirrend!

      verwirrend. stürze welcher art? die 15 tödlichen sind wohl keine canyoningopfer.

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  • Caduff am 16.10.2012 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Absolut richtig

    Es muss nicht alles verboten werden was Spass macht. Natürlich dürfen sie dann auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden... Jeder ist für alles was er tut selbst verantwortlich! Sonst müsste jeder Bach, jeder Berg und alles andere ausserhalb der eigenen vier Wände gesperrt und verboten werden.

  • Obi Kenobi am 16.10.2012 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Warum verbieten?

    Teilnehmer kennen die Risiken und können selber darauf verzichten. Wenn keine Interessenten mehr da sind, gibts auch kein Canyoning mehr. Vor diesem Unfall ist jahrelang nichts passiert. Oder haben wir nach dem ersten Lungenkrebs-Toten das Rauchen auch verboten?

  • baba am 16.10.2012 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    richtig so

    wieso soll man das auch verbieten? wenn beim Skifahren, Töfffahren, Autofahren, Böötlifahren, Skaten, Wandern usw jemand tödlich verunglückt wird das ja auch nicht gleich verboten....

  • Dave A. am 16.10.2012 06:28 Report Diesen Beitrag melden

    Top!

    Gut so! Freue mich immer, wenn darauf verzichtet wird dem Menschen weiter Vorschriften, Regeln und Verbote aufzuerlegen.

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