Täter in U-Haft

16. April 2012 12:08; Akt: 16.04.2012 19:38 Print

Zustand des Opfers von Altstätten stabil

Dem 24-Jährigen, der am Donnerstag in Altstätten SG mit einem Sturmgewehr lebensgefährlich verletzt worden war, geht es etwas besser. Der Täter sitzt in Untersuchungshaft.

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In einer Wohnung mitten in Altstätten SG ist ein 24-Jähriger angeschossen worden. (Bild: Leserreporter)

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Dem schwerverletzten Mann, der am Donnerstagabend in einer Wohnung in Altstätten SG angeschossen wurde, geht es etwas besser. Der Zustand des 24-Jährigen ist laut Polizei stabil. Die Untersuchungshaft gegen den mutmasslichen Täter wurde bewilligt. Er war der Polizei bereits bekannt.

Die Ermittlungen gegen den den 31-jährigen Mieter der Wohnung gehen weiter. Um die Untersuchung nicht zu gefährden, gebe die Polizei derzeit keine weiteren Einzelheiten bekannt, teilte Hans Peter Eugster, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, am Montagvormittag mit.

Der 24-jährige Mann war am Donnerstag um 20.45 Uhr in einer Wohnung an der Engelgasse in Altstätten durch mehrere Schüsse schwer verletzt worden und in kritischem Zustand ins Spital geflogen worden. Der mutmassliche Schütze wurde nach der Tat durch die Polizei überwältigt und festgenommen. Die Waffe wurde sichergestellt.

Der mutmassliche Täter hatte mit einem Sturmgewehr der Schweizer Armee auf den jungen Mann geschossen. Der 31-Jährige stand auf einer Liste von Personen, die noch im Besitz einer Dienstwaffe waren, obwohl sie mehrmals aufgefordert wurden, diese abzugeben.

Wie die Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens am Montagabend publik machte, war der Schütze der Polizei bereits bekannt. Eine Frau hatte ihn angezeigt - laut Polizeisprecher Eugster wegen «Stalking und Nötigung». Die Polizei wolle untersuchen, ob er dabei auch Drohungen ausgestossen habe.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • L. Egaler am 16.04.2012 12:30 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunlich und bedenklich

    Erstmal: Gute Besserung dem Opfer. Was mich, als Legalwaffenbesitzer, an dem Ganzen erstaunt ist der Umstand, dass es mehrfacher Aufforderungen zur Abgabe der persönlichen Waffe bedarf, bevor eingeschritten wird! Hier wäre eine unmittelbare Intervention angezeigt, zumal es ja gute Gründe gibt, warum eine Armeewaffe eingezogen werden soll! Dieser Einzelfall wäre als - bei konsequenter Umsetzung bestehender Regelungen - vermeidbar gewesen! Es zeigt: Nicht das geltende Recht ist das Problem, sondern dessen Vollzug!

  • Urs Bär am 16.04.2012 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte verhindert werden können

    "..obwohl sie mehrmals aufgefordert wurde die Waffe abzugeben." Hallo, in welcher Welt leben wir hier? Wieviele Mahnungen und Bittbriefe werden hier verschickt bis man den Mut hat, die Waffe einzuziehen per Hausdurchsuchungsbefehl? Das hätte klar verhindert werden können, wenn man nach dem ersten Schreiben dort eingefahren und die Waffe eingezogen hätte. Aber eben, unsere Bürokratie und Gesetzgebung ist schon zum Schnitzelbraten..

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  • Lukas Zuli am 16.04.2012 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    So ein böser Bub

    Oh, wollte sich der böse Bub die Waffe einfach nicht abgeben? Nun, dann schreiben wir ihm doch nochmals einen Brief, vielleicht findet er ja diese besser und gibt die Waffe dann ab? Hallo, erwacht mal. Habt ihr immer noch das Gefühl, dass alle Menschen lieb und nett sind? leider ist es nicht so. Eine etwas härtere Gangart bei nichtbefolgen behördlicher Aufforderung wäre schon angebracht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Christoph Geiser am 16.04.2012 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Opfer?

    Da stürmt einer in eine fremde Wohnung und wird als Opfer bezeichnet... Muss man erst tot sein, damit man sich wehren darf?

  • Ithilwen am 16.04.2012 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Armewaffe oder nicht?

    Schon interessant. Wenn mit einer Armeewaffe geschossen wurde, wird dies in den Medien genüsslich breitgetreten. Wenn die Waffe aber, z.b. illegal erworben wurde, wird kein Wort dazu gesagt. Aber hauptsache die Leute gegen den Besitz von Armeewaffen aufwiegeln...

    • Klaus Bär am 16.04.2012 15:19 Report Diesen Beitrag melden

      Zuerst informieren

      Könnte es daran liegen, dass es oftmals Armeewaffen sind welche zum Einsatz kommen? Oder könnte es daran liegen, dass es eher selten illegale Waffen sind? Bitte informiere dich doch zuerst in den Abgründen der Statistiken. Dann wirst du möglicherweise eine ganz andere, den Tatsachen entsprechende Realität sehen und annehmen müssen. Du kannst dir sicher sein, dass die Befürworter der "Armeewaffe zuhause lagern" dies schon getan haben und diese Statistik an die Medien getragen hätten, wäre sie dann so gut für die Armeewaffen. Leider spricht die Wahrheit ein anderes Bild als du es gerne hättest

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  • Michelle Bühler am 16.04.2012 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Diskussionsverlauf...

    Ohne jetzt den Schützen in Schutz nehmen zu wollen und die Sache zu verharmlosen: Die ganze Diskussion und Berichterstattung würde wohl um einiges anders aussehen, wenn es sich bei dem Schützen um einen 70 Jährigen, genervten Anwohner handeln würde und um das Opfer um einen 20 Jährigen Partygänger mit Migrationshintergrund.

  • Lukas Zuli am 16.04.2012 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    So ein böser Bub

    Oh, wollte sich der böse Bub die Waffe einfach nicht abgeben? Nun, dann schreiben wir ihm doch nochmals einen Brief, vielleicht findet er ja diese besser und gibt die Waffe dann ab? Hallo, erwacht mal. Habt ihr immer noch das Gefühl, dass alle Menschen lieb und nett sind? leider ist es nicht so. Eine etwas härtere Gangart bei nichtbefolgen behördlicher Aufforderung wäre schon angebracht.

  • Urs Bär am 16.04.2012 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hätte verhindert werden können

    "..obwohl sie mehrmals aufgefordert wurde die Waffe abzugeben." Hallo, in welcher Welt leben wir hier? Wieviele Mahnungen und Bittbriefe werden hier verschickt bis man den Mut hat, die Waffe einzuziehen per Hausdurchsuchungsbefehl? Das hätte klar verhindert werden können, wenn man nach dem ersten Schreiben dort eingefahren und die Waffe eingezogen hätte. Aber eben, unsere Bürokratie und Gesetzgebung ist schon zum Schnitzelbraten..

    • manu am 16.04.2012 14:33 Report Diesen Beitrag melden

      wo leben sie herr bär

      klar hätte der junge herr die armeewaffe nicht mehr zu verfügung gehabt, was jedoch noch lange nicht heisst, dass er sich nicht längst eine andere besorgt hätte.

    • Urs Bär am 16.04.2012 15:13 Report Diesen Beitrag melden

      cool bleiben Waffenfreund Manu

      @Manu.. da haben sie recht. Nur, die Gelegenheit auf jemanden zu schiessen, oder dies zu Planen und danach umsetzten setzt schon andere Energien voraus. Zudem wird es einen Grund gegeben haben, warum er auf dieser Liste war.

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