Rekordverdächtig

27. September 2011 23:00; Akt: 28.09.2011 01:00 Print

Frau mit 4,36 Promille am Steuer erwischt

von Marlene Kovacs - Eine 36-jährige Autofahrerin aus der Region Kreuzlingen ist der Polizei sturzbetrunken ins Netz gegangen. Für Experten grenzt der Fall an ein Wunder.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Ab einem Alkoholwert von ungefähr 3,5 Promille ist es für einen Menschen lebensgefährlich», so Herbert Leherr, leitender Arzt Bereich Abhängigkeitserkrankungen im Kantonsspital Münsterlingen.

Die 36-Jährige aus der Region Kreuzlingen war sogar mit 4,36 Promille unterwegs. Die ­Geschichte spielte sich am Zähringerplatz in Konstanz Sonntagmorgen kurz vor 5 Uhr ab. Bei einer Kontrolle ging die Fahrerin mit ihrem Toyota der Polizei ins Netz. Für die Polizei in Konstanz rekordverdächtig: «Uns ist bisher kein Fall bekannt, in dem eine Frau in diesem Zustand noch gefahren ist», so der Konstanzer Polizei-Sprecher Michael Aschenbrenner.

Auch für Arzt Leherr beinahe unvorstellbar: «Zuerst habe ich geglaubt, dass sich bei der Zahl ein Fehler eingeschlichen hat. Normalerweise kann man mit diesem Alkoholwert nicht mehr laufen», sagt Leherr. Dass die Frau noch das Auto aufsperren und sogar fahren konnte, ist für ihn nur mit monatelangem Konsum von hochprozentigem Alkohol erklärbar. In Deutschland darf die Dame nun nicht mehr fahren. «Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft wird diesen an die Schweizer Behörden weiterleiten», so Aschenbrenner.

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Carina am 19.10.2011 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin sprachlos

    Die Frau braucht ganz dringend Hilfe. Hoffe es kann ihr jemand helfen. Mir tun die Kinder am meisten leid. Bin einfach geschockt...

  • Jakob Meier am 29.09.2011 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    4.36 Promille ...

    ... ein Fall für das Guinness-Buch

  • Hans Christoffel am 28.09.2011 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Oktoberfest?

    Aus gut unterrichteter Quelle ist zu erfahren, dass die Frau nur noch schnell ans Oktoberfest zu einem Schlummertrunk wollte.

  • Samuel S am 28.09.2011 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Helfen muss man jetzt

    Die arme Frau, klar, Check weg nehmen und sperren lassen. Autofahren ist nicht gut für die Dame und auch nicht für uns anderen Teilnehmer des Strassenverkehrs, jedoch gilt es die Promillezahl schnell wieder zu vergessen und der Frau hilfe zu geben....die braucht sie mehr als unser Staunen und den Ausweisenzug

  • Der Egon am 28.09.2011 09:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht so schlimm

    Ist ja offenbar nicht so schlimm...die Gute darf nur in Deutschland nicht mehr fahren?

    • Markus Zufluh am 28.09.2011 16:22 Report Diesen Beitrag melden

      Dem ist nicht so! Alle schweren Vergehen

      im Ausland werden hier auch bestraft; das heisst, Sie verliert auch hier die Fahrerlaubnis. Bezahlt auch hier eine Strafe zu der in Deutschland! Wir werden also doppelt bestraft. ASTRA sei dank, es gibt wieder was zum Kassieren!

    einklappen einklappen
Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren