Cupspiel

17. September 2016 22:40; Akt: 17.09.2016 22:40 Print

«Kurz nach Anpfiff ein Tor zu kassieren, wäre Horror»

Der FC Bazenheid trifft am Sonntag im Cup auf die Berner Young Boys. Angst hat man keine – aber ein wenig Respekt, verrät der Präsident des 2.-Liga-Teams.

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«Wenn wir nicht an den Sieg glauben würden, müssten wir gar nicht antreten», sagt Markus Böni, Präsident des FC Bazenheid. Am Sonntag trifft das Team aus der 2. Liga im Cup auf die Berner Young Boys. Doch auch im Hinblick auf das Jahrhundertspiel schlotterten ihnen die Knie nicht, so Böni weiter. Im Gegenteil: «Wir freuen uns auf das Spiel.»

Um so gut wie möglich vorbereitet zu sein, hätten sie am Samstag noch ein Zusatztraining eingeschoben. Die Spieler und der Trainer seien motiviert, das Spiel am Sonntag für sich zu entscheiden, so Böni. Auf die Frage, was sein persönliches Horrorszenario wäre, sagt er: «Kurz nach dem Anpfiff ein Goal zu kassieren.» Um dies zu verhindern, hätten sie eine einfache Strategie: «Wir machen hinten komplett dicht.» Mit einem Schmunzeln fügt er hinzu: «Und vorne hilft uns ja vielleicht der Fussballgott.»

Ein Fussballgott ist vielleicht gar nicht nötig. Seit Tagen rumort es bei den Berner Young Boys, das könnte dem FC Bazenheid nun zugute kommen. Nach der Bekanntgabe der Abgänge von Sportchef Fredy Bickel und CEO Alain Kappeler muss nun auch Verwaltungsrat Urs Siegenthaler gehen. Nachdem YB-Fans während des EL-Spiels gegen Olympiakos Piräus gegen Siegenthaler mit Plakaten und Botschaften wie «Hou ab» protestierten, zog der Verwaltungsrat am Freitagmorgen gemäss noch unbestätigten Informationen die Konsequenzen.

«Wir wollen feiern»

Es ist nicht das erste Mal, dass der FC Bazenheid gegen einen grossen Club auf dem Platz steht: Bereits 2008 traf dieser in der Challenge League auf den FC St. Gallen und schlug sich ziemlich gut. Bis zum Ende der regulären Spielzeit kassierte der FC Bazenheid kein einziges Goal. «Wir schossen sogar einen Pfosten», erinnert sich der Präsident. In der Verlängerung entschied der FC St. Gallen die Partie dann aber doch für sich.

Speziell wird die Begegnung mit den Berner Young Boys allemal: Der Co-Trainer von YB, Harald Gämperle, stand selbst nämlich einmal für den FC Bazenheid auf dem Platz. Und sollte der Sieg am Sonntag nach Bazenheid gehen, wird richtig gefestet: «Jemand aus der Gemeinde will Freibier spendieren», verrät Böni. Eine Afterparty werde es aber so oder so geben. «Erwartet werden rund 3000 Zuschauer.» Die Vorbereitungen dafür seien im vollen Gange. Aufgestellt wurde eine zusätzliche Tribüne für rund 600 Gäste – und auch für die YB-Fans wurde Platz geschaffen. Sie hofften auf eine ausgelassene Stimmung und gutes Wetter. Böni: «Wir wollen zusammen feiern. Ganz egal, wie das Resultat am Ende aussehen wird.»

(nab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Horst Schläpfer am 18.09.2016 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn schon denn schon

    Die Partie Bazenheid - FCSG war kein Challengue League Match sondern auch ein Cup Spiel!

  • Querus schlägerus am 18.09.2016 00:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon entschieden

    Wir haben ja, laut Siegentaler vor dem Fc B bereits kapituliert...... ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Horst Schläpfer am 18.09.2016 10:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn schon denn schon

    Die Partie Bazenheid - FCSG war kein Challengue League Match sondern auch ein Cup Spiel!

  • Querus schlägerus am 18.09.2016 00:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon entschieden

    Wir haben ja, laut Siegentaler vor dem Fc B bereits kapituliert...... ;-)