Dicken SG

31. Januar 2017 16:03; Akt: 31.01.2017 16:23 Print

Ausgesetzter Nemo hat eine Familie gefunden

Welpe Nemo wurde nach Neujahr in der Kälte beim Wiler Weiher ausgesetzt. Danach kam er ins Tierheim in Dicken. Nun wurde für ihn ein neues Zuhause gefunden.

Nemo spielt am liebsten im Schnee und wird geknuddelt. (Video: Tanja Looser)
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«Ende Februar bringen wir Nemo in seine neue Familie», erzählt Marcel Jung, Leiter des Büsi- und Papageienhofs in Dicken. Der Welpe wurde nach Neujahr beim Wiler Weiher im abgesperrten Geissengehege ausgesetzt. Anwohner Sebastian Koller hörte sein trauriges Jaulen und nahm den fast erfrorenen Welpen nach Hause. Danach kam er in den Büsi- und Papageienhof nach Dicken SG, wo er aufgepäppelt wurde. Im Sturm eroberte Nemo die Herzen der Mitarbeiter und schliesslich auch die der 20 Minuten-Leser.

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Über 200 Anfragen gingen per Mail und Telefon bei Jung ein. Alle wollten dem Hund ein neues Zuhause geben. «Ich habe aus all den Interessenten drei herausgesucht und näher angeschaut», sagt Jung. Er sei bei den Familien gewesen und habe sich dann für eine entschieden. Wo genau Nemo hinkommt, will er noch nicht sagen. Er verrät aber: «Er bleibt im Kanton St. Gallen und kommt in eine Familie mit Kindern und anderen Tieren.» Es passe alles perfekt.

Besuch der Welpenschule

Finder Koller habe sich erst selbst überlegt, Nemo bei sich aufzunehmen, wie die «Wiler Zeitung» schreibt. Er hätte als Finder ein Anrecht darauf. Der 28-jährige Tierarzt verzichtete aber wegen seiner nicht idealen Wohnsituation. Auch für Jung wird der Abschied von Nemo nicht leicht: «Natürlich tut das weh, zumal Nemo einen so herzerweichend ansehen kann. Aber wir können nicht alle Tiere behalten.» Und der Welpe habe die Chance auf ein schönes neues Zuhause verdient.

Familie für Welpe Nemo gefunden

Laut Jung ist Nemo inzwischen ganz schön gewachsen. «Es geht ihm sehr gut. Er war bereits beim Tierarzt und hat die nötigen Impfungen bekommen. Zudem besucht er eine Welpenschule.» Das sei wichtig, weil er der Mutter zu früh entrissen und so nicht sozialisiert wurde. Nun soll Nemo dort den Umgang mit anderen Hunden lernen.

Kommt aus dem Ausland

Der ursprüngliche Besitzer ist noch immer unbekannt. Dass er sich noch meldet, glaubt Jung nicht. Er vermutet, dass das Tier aus dem Ausland kommt. Bei dieser Rasse – es müsse sich um einen Herden-Schutzhund handeln – gebe es jeweils etwa zehn Junge in einem Wurf. Käme er aus der Schweiz, müssten noch mehr Jungtiere da sein und jemand hätte sich bei der grossen Medienpräsenz von Nemo wohl gemeldet.


(taw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rhein Taler am 31.01.2017 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes Zuhause

    Egal wohin der Racker kommt, das wichtigste ist, dass es ihm dort einfach nur gut geht. Viel Glück kleiner Mann!

  • Waterpolo1s am 31.01.2017 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    merci ... wünsche ..

    Merci für diesen Aufsteller .. wünsche Nemo ein schönes Zuhause :-))

  • A.L. am 31.01.2017 16:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tierliebe

    2 Strassehunde und eine Katze! ! Sind die besten Freunde und Schlafen Nachts zusammen in einem grossen Bett

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Die neusten Leser-Kommentare

  • regula am 01.02.2017 10:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nemo

    ich won wil und habe das schiksal mit bekommen und freue mich sehr das er ein schönes zu hause gefunden hat ein grosses danke an die halter

  • Swissgirl am 31.01.2017 23:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Das freut mich für den kleinen Kerl! Unser adoptiertes Büsi hab ich vor 13 Jahren vor dem Hungertod gerettet. Nemo wird seiner neuen Familie ewig dankbar sein. Die Tiere zeigen das immer wieder.

  • HomerJ am 31.01.2017 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umfrage

    Bei nein hätte man das "ich mag keine Tiere" weglassen können. Denn es gibt Leute wie ich, die zwar gerne ein Haustier hätten aber leider nicht die Zeit haben sich um das Tier zu kümmern.

    • coyote am 01.02.2017 17:50 Report Diesen Beitrag melden

      Ich mag Tiere mehr als Menschen

      und habe doch keines, da ich Nutzvieh und Haustier nicht unterscheide. Kein Haustier zu haben kann also auch Tierliebe sein! Nur was weiter gedacht. Und ich habe doch prompt auf "ich mag keine Tiere" gedrückt, weil ich falsch gelesen hab! Bestimmt ist das noch manchen passiert, weil ich dachte "ich mag Tiere trotzdem" steht. Mir geht bei solch Bildern das Herz regelmässig auf, was beim Mensch schon gar nicht möglich.

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  • Hundefan am 31.01.2017 20:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So en Schnügel

    Zuckersüss. Der wäre ein toller Spielgefährte für mein Schäferhündin.

  • Fabinho007 am 31.01.2017 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unverständlich

    Ich kann und werde nie verstehen, wie man so etwas tun kann was mit diesem so friedlichen Geschöpf getan wurde... Alles Gute Nemo!