Wegen Seuchengefahr

21. Dezember 2017 11:56; Akt: 21.12.2017 13:53 Print

8000 Hühner im Thurgau notgeschlachtet

Rund 8000 Legehennen wurden in Neukirch-Egnach getötet, weil die Gefahr einer Geflügelseuche drohte.

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Die Tiere werden aus dem Stall gebracht. (Bild: Kanton Thurgau)

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Aufgrund plötzlicher Todesfälle von Junghennen und der darauffolgenden Laboruntersuchungen hat das Veterinäramt des Kantons Thurgau in einer Geflügelfarm in Neukirch-Egnach die Geflügelseuche ILT nachgewiesen, wie der Kanton Thurgau am Donnerstagmittag mitteilte. Sämtliche Tiere aus der Legehennenaufzucht müssen deshalb sofort getötet
werden.

Das Veterinäramt des Kantons Thurgau sei in entsprechenden Fällen gesetzlich verpflichtet, die Tötung der Tiere anzuordnen, um die Ansteckung weiterer Tiere zu verhindern. Die Tötung der rund 8000 Tiere hat am Donnerstag um 8.00 Uhr begonnen
und soll mittlerweile abgeschlossen sein. Die Tiere werden in einem mit CO2-Gas gefüllten Container auf dem Hofgelände betäubt und getötet.

Infektiöse Laryngotracheitis (ILT) ist eine nach Tierseuchengesetzgebung zu bekämpfende Tierseuche, verursacht durch ein Virus, das bei Hühnern, Truten, Fasanen und Pfauen weltweit vorkommt, in der Schweiz vor allem beim Rassegeflügel
verbreitet ist, hauptsächlich von Tier zu Tier übertragen wird und für den Menschen ungefährlich ist.

(20 Minuten)