Vorsicht mit Spenden

17. Dezember 2012 17:36; Akt: 17.12.2012 17:37 Print

Adventszeit: Hochsaison für viele Betrüger

von Tobias Bolzern - Derzeit sind im ganzen Land zahlreiche Betrüger unterwegs. Besonders dreist: Zwei falsche Spendensammler, die in Teufen AR von Haustür zu Haustür zogen.

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In der Weihnachtszeit wird gern gespendet – doch dabei sollte man sich vor Betrügern in Acht nehmen. «Während der Adventszeit sind viele falsche Sammler und Scharlatane unterwegs», so Ueli Frischknecht, Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei. Dabei greifen die Betrüger zu dreisten Tricks: «Wir erhalten regelmässig Meldungen von Spendensammlern, die sich fälschlicherweise als taubstumm ausgeben», bestätigt Hans Peter Eugster, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Nicht unter Druck setzen lassen

Bei der Zertifizierungsstelle für Spenden sammelnde Organisationen (Zewo) häufen sich derzeit die Anfragen, wem bei Sammelaktionen vertraut werden kann. «Man sollte von den Sammlern einen Ausweis verlangen und sich nicht unter Druck setzen lassen», empfiehlt Geschäftsleiterin Martina Ziegerer.

Doch mit Absagen können die falschen Sammler offenbar nicht immer umgehen: Zwei Jugendliche im Alter von 12 und 14 Jahren hausierten kürzlich in einem Quartier in Teufen: Sie gaben an, für das Hilfswerk Schweizer Tafel unterwegs zu sein. «Ich fühlte mich überrumpelt und habe nichts gegeben», sagt eine Betroffene zur «Tüüfener Poscht». Darauf seien die Jugendlichen ausgetickt und hätten Weihnachtsdekorationen und einen Schneemann vor dem Haus zerstört. Die Schweizer Tafel Ostschweiz distanziert sich von der Sammelaktion der jungen Betrüger. Gefasst wurden die beiden bisher noch nicht.

Vorsicht vor Dieben

In der Vorweihnachtszeit sind auch Taschendiebe sehr aktiv, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilt. Grund dafür sei die Aussicht auf fette Beute, da oft viel Geld für Weihnachtseinkäufe herumgetragen werde, sagt Hans Peter Eugster, Mediensprecher der Kapo St. Gallen. Und: «Vor Weihnachten werden vermehrt Portemonnaies gestohlen». Die Polizei rät, Portemonnaies und Wertgegenstände ­sicher zu verstauen. Offen getragene Handtaschen seien ebenso attraktive Ziele wie in Hosen­taschen verstaute Handys, die im Gedränge leicht entwendet werden können.

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