Amiona.com

02. Oktober 2014 06:07; Akt: 02.10.2014 14:55 Print

Die Putzfrau bucht man morgens um 2 Uhr

HSG-Absolventen haben Amiona.ch lanciert, die erste Plattform, auf der man die verschiensten Dienstleistungen des Alltags beziehen kann. Das Beispiel soll Schule machen.

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Die Amiona-Macher mit Pascal Tuppi (2 v.l.).

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«Mit Amiona gewinnt man ein Stück Lebensfreiheit», sagt Pascal Tuppi. Der 28-jährige ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWI) in St. Gallen und seit einem Jahr bei Amiona mit von der Partie. Seit Mittwoch nun ist die Plattform, ein Spin-off des IWI, online.

Erstmals in der Schweiz werden auf einer Plattform die verschiedensten Dienstleistungen des Alltags angeboten. Von der Gesundheitsmassage über die Autoreparatur und die Grabbepflanzung bis zur neuen Wohnzimmertapete kann alles rund um die Uhr gebucht werden. Anbieter sind Dienstleister aus allen Sparten aus dem Raum St.Gallen. Zur Zeit weist das Angebot zwar noch Lücken auf, doch werden laut den Machern laufend Gespräche mit weiteren Dienstleistern geführt. So sollen bald auch Ärzte, Nachhilfelehrer oder Pflegepersonal über Amiona gebucht werden können.

Für St.Gallen kostenlos

St.Gallen ist nicht nur die erste Stadt, in der eine solche Plattform eingeführt wird, die St.Galler haben einen weiteren Startvorteil: Da die Stadt als Testgelände dient, ist Dienstleistungsvermittlung sowohl für die Kunden als auch für die Anbieter gratis.

Bereits sind die Amiona-Macher voller weiterer Pläne:
«Wir möchten Schritt für Schritt in andere Städte expandieren», sagt Philipp Osl, CEO des Spin-offs. Eine App für Smartphones und weitere Features sollen in kurzer Zeit lanciert werden.

Und was hat es mit dem Namen Amiona auf sich? «Das ist ein Kunstname», verrät Pascal Tuppi. Eigentlich habe man auf Abiona gesetzt. Das sei nigerianisch und bedeute soviel wie «Der auf dem Weg geborene». Da der Name im Internet schon vergeben war, kam man schliesslich auf Amiona, was die Macher frei mit «Der Freund, über den man alles erhält» übersetzen.

(jeh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tanja B-G am 02.10.2014 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Gibt es schon

    In Deutschland ,My Hammer

    einklappen einklappen
  • Fredy am 02.10.2014 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    elektronisches Brachentelefonbuch

    Früher nannte man sowas Branchentelefonbuch! Super was junge Leute heute so erfinden! :-)

  • Michael am 03.10.2014 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee

    Die Idee finde ich klasse - braucht aber wohl noch etwas Zeit, bis das Angebot auch umfassend ist. Dran bleiben :-)!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fifty2106 am 03.10.2014 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Zu teuer

    Zu teuer. Ich habe da mal nachgefragt. Fr. 48.--/Std. für eine Reinigung der Wohnung. Ich bekomme das privat für Fr. 25.--

  • Michael am 03.10.2014 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee

    Die Idee finde ich klasse - braucht aber wohl noch etwas Zeit, bis das Angebot auch umfassend ist. Dran bleiben :-)!

  • CANWE am 02.10.2014 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    Was es nicht alles schon mal gab!

    Kenn ich schon aus anderen Ländern, nichts neues. Also weiter forschen und nicht kopieren ;)

  • Mila User am 02.10.2014 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Gibts schon:

    Brandneu liebe HSG'ler? Gibts schon fast identisch: . Sind übrigens auch aus der Schweiz (Zürich)! Swisscom hat übrigens eine Kooperation mit Mila unter dem Motto "Kunden helfen Kunden".

  • Peter am 02.10.2014 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Haben HSG-Absolventen nichts anderes im Kopf, wie solche Dienst zu kreieren? Brauchen die dafür tatsächlich ein Studium für so was? Das werden dann auch noch Köpfe der Wirtschaft... unglaublich.