Gossau SG

03. Dezember 2012 11:46; Akt: 03.12.2012 11:54 Print

Die Suche nach den Handgranaten läuft weiter

Von den zwölf EUHGs 85, die in der Kaserne Gossau SG vermisst werden, fehlt weiter jede Spur. Auch Spürhunde hatten bisher keinen Erfolg.

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Die zwölf Explosiv-Übungshandgranaten, die vergangene Woche in der Infanterie-Rekrutenschule 11 in Gossau SG gestohlen wurden, sind verschwunden. Die Militärpolizei suchte am Wochenende mit Sprengstoff-Spürhunden den Waffenplatz ab - ohne Erfolg.

«Das Auffinden der Handgranaten hat oberste Priorität», sagte Militärjustiz-Sprecher Tobias Kühne am Montag zu einem Bericht des «Blick». Am Samstag und Sonntag seien alle Räume und Standorte der Rekrutenschule durchsucht worden. Auch die Rekruten mussten sich vor dem Abtreten kontrollieren lassen.

Der Tatverdächtige, der am Freitag festgenommen wurde, befindet sich laut Kühne weiter in Untersuchungshaft. Über den Zeitpunkt des Diebstahls besteht noch keine Klarheit. Die Militärjustiz ermittle in alle Richtungen, sagte der Sprecher.

Obergefreiter in Haft

Der Diebstahl von zwölf Übungshandgranaten EUHG 85 in der Infanterie-Rekrutenschule 11 in Neuchlen-Anschwilen bei Gossau SG war am vergangenen Dienstag bekannt geworden. In einer Munitionskiste befanden sich statt der Handgranaten nur Steine.

Beim Tatverdächtigen, der in U-Haft sitzt, handelt es sich laut «Blick» um einen Obergefreiten aus dem Raum Zürich. Der Mann leistete in der Infanterie-Rekrutenschule Dienst.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul Gubser am 03.12.2012 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Supermarket im Militär

    Wie im Supermarkt. Das schweizer Militär hat wirklich ein riesen Problem. Und ins Militär wird ja jeder genommen mit Schweizer Pass auch wenn er dafür bezahlt hat. Wo ist da die Sicherheit? Für einen gescheiten Pfefferspray benötigt man beinahe einen Waffenschein und im Militär bedienst man sich der HG's. Danke Ueli flieg weiter in Deinen Grippen Träumen

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  • nurmalso am 04.12.2012 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch

    Die Kernkompetenz der Militärpolizei liegt im Schikanieren von Rekruten und Soldaten, nicht in der Aufklärung von Verbrechen. Die werden jetzt ein paar Wochen wüten, rumschreien und alle in der Kaserne einsperren - ohne Ergebnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • nurmalso am 04.12.2012 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch

    Die Kernkompetenz der Militärpolizei liegt im Schikanieren von Rekruten und Soldaten, nicht in der Aufklärung von Verbrechen. Die werden jetzt ein paar Wochen wüten, rumschreien und alle in der Kaserne einsperren - ohne Ergebnis.

  • Paul Gubser am 03.12.2012 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Supermarket im Militär

    Wie im Supermarkt. Das schweizer Militär hat wirklich ein riesen Problem. Und ins Militär wird ja jeder genommen mit Schweizer Pass auch wenn er dafür bezahlt hat. Wo ist da die Sicherheit? Für einen gescheiten Pfefferspray benötigt man beinahe einen Waffenschein und im Militär bedienst man sich der HG's. Danke Ueli flieg weiter in Deinen Grippen Träumen

    • Anduril am 03.12.2012 20:03 Report Diesen Beitrag melden

      Kommt mal runter

      Wenn es so einfach wäre, im Militär HGs zu klauen, würden diese kistenweise verschwinden. Hört auf, hier immer so ein Drama zu machen? Wie viel HGs sind denn in den letzten 20 Jahren verschwunden? Viele werden es nicht gewesen sein, wenn überhaupt. Dass gleich 12 HGs auf einmal verschwinden ist wohl eher eine grosse Ausnahme und ein Vertrauensmissbrauch. Es könnte genausogut ein RUAG Mitarbeiter HGs von der Produktion entwenden. Nur dass dies dann wahrscheinlich nicht publik werden würde.

    • anonym am 05.12.2012 11:17 Report Diesen Beitrag melden

      nicht das erste Mal..

      @ Paul Gubser: Was hat diese Aktion damit zu tun ob man Schweizer ist oder nicht?! Egal ob Eidgenosse oder nicht, es kommt immer von der Person drauf an! Anduril hat recht, es ist nicht das erste Mal, dass HGs geklaut wurden.. und sicher auch nicht das letzte Mal.. einige haben ja sogar schon Munition mitgehen lassen.. man sollte einfach alles etwas genauer nehmen und genauer kontrollieren, dann würde dies auch nicht passieren. Bei gröberem Vergehen sollte man evtl. auch über härtere Strafen nachdenken. Solange die 12 HGs nicht als "Silvesterknaller" gebraucht werden.. :P

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