Am Julier

23. November 2012 18:37; Akt: 23.11.2012 21:11 Print

Hier donnern 300 Kubikmeter Gestein zu Tal

Seit Anfang November versperrt ein riesiger Felsblock die wichtigste Strasse ins Engadin. Um ihn wegzuschaffen, musste zunächst eine Sprengung vorgenommen werden. Diese sorgt für spektakuläre Bilder.

Der Fels bei Mulegns wird gesprengt. (Video: Kanton Graubünden)
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Nach dem Steinschlag an der Julierstrasse bei Mulegns GR sind am Freitag 300 Kubikmeter instabiler Fels aus einer Wand gesprengt worden. In den nächsten Tagen wird der 80 Kubikmeter grosse Felsbrocken, der Anfang November abstürzte, von der Strasse geräumt.

Der riesige Kalkblock soll nun ohne Gefahr vor weiteren Felsstürzen abgebaut werden können. Nach Angaben des Bündner Tiefbauamtes wird die Julierstrasse auf der Nordseite des Passes voraussichtlich Ende November wieder für den Verkehr freigegeben.

Julierstrasse zwei Stunden gesperrt

Der Sprengmeister hatte die lockeren Felspartien oberhalb der Strasse am Freitag um 13.30 Uhr kontrolliert zum Absturz gebracht. Die Julierstrasse zwischen Rona und Mulegns wurde für die Sprengung zwei Stunden lang gesperrt. Das Engadin war in dieser Zeit auf der Strasse nur über die Pässe Albula und Flüela zu erreichen.

Der 80 Kubikmeter grosse und über 150 Tonnen schwere Felsbrocken war in der Nacht auf den 6. November mitten auf die Julierstrasse, die wichtigste Strassenverbindung ins Engadin, gestürzt. Personen wurden nicht verletzt. Bis der mächtige Brocken aus dem Weg geräumt ist, wird der Verkehr weiterhin auf der provisorischen Umfahrung am Felsen vorbei geführt.

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(Video: Keystone)

(sda)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pilatus am 24.11.2012 01:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SBB vs Straße

    Die Beseitigung eines vergleichbaren Schadens auf der SBB Gotthardstrecke schafft die SBB innert 5 Tagen, auf der Straße sind es 30 Tage.

  • PASK3 am 23.11.2012 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Falsches Tal

    Kleiner Fehler: Die Nordrampe des Juliers ist nicht im Engadin sonder im Surses! Erst auf der anderen Seite der Passhöhe kommt man ins Engadin.

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