Geisterjäger

02. Dezember 2012 17:44; Akt: 02.12.2012 17:45 Print

Thurgauer Filmer geht auf Geisterjagd

von Anna Berger - Der Thurgauer O’Neil Bürgi drehte einen Dokfilm über Geister in der Schweiz. Er begleitete einen Journalisten ein Jahr lang auf der Suche nach Gruselgsechichten.

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Filmemacher O’Neil Bürgi aus dem Thurgau geht mit seinem neuen Film "Fenster zum Jenseits" den Geistern auf die Spur. (Bild: 20 Minuten/anb)

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Für seinen Dokumentarfilm «Fenster zum Jenseits» begleitete der Arboner O’Neil Bürgi den Journalisten Hans Peter Roth ein Jahr lang auf der Suche nach Spuk- und Gespenstergeschichten. Auf ihrer Suche machten sie unter anderem im Kurhotel Val Sinestra im Engadin Halt: Dort soll ein Poltergeist sein Unwesen treiben, Fenster und Türen öffnen und den Lift bedienen. In Bern traf Bürgi zudem eine Frau, deren Wohnung vom Geist eines ehemaligen Nachbars heimgesucht wird, worauf die Frau aus der Wohnung auszieht. «Ich war erstaunt, an wie vielen Orten in der Schweiz die Menschen von Begegnungen mit Geistern berichten», sagt der 31-jährige Halbjamaikaner Bürgi, der hauptberuflich als Cutter beim Fernsehen arbeitet.

Portrait über Geisterseher und Medium

Der Film porträtiert zudem den Geisterseher Sam Hess und das Medium Andreas Meile. Dieser gibt an, mit Toten reden zu können – auch bei einer solchen Sitzung begleitet ihn die Kamera. Was an den Geistergeschichten echt und was Fantasie ist, wollte Bürgi nicht ergründen: «Es ist mir wichtig, dass mein Film keine Stellung bezieht, sondern eine beobachtende Perspektive einnimmt.»

«Fenster zum Jenseits» ist ab dem 12.12.2012 in neun verschiedenen Kinos zu sehen – unter anderem in St. Gallen und Uzwil.

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