Drogenhandel im Rheintal

28. November 2012 22:42; Akt: 28.11.2012 23:00 Print

Vorarlberger stehen auf Schweizer KoksVorarlberger stehen auf Schweizer Koks

von Urs-Peter Zwingli - In Vorarlberg steigt der Kokainkonsum an. Die Drogenhändler decken sich in der Ostschweiz ein. Die Fahnder stehen vor grossen Problemen.

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Immer mehr Vorarlberger holen sich ihren Kick mit Kokain: Wie der Drogenbericht 2012 zeigt, nimmt der Konsum neu auch bei über 45-Jährigen stark zu. Ihren Stoff beschaffen sich die Konsumenten vor allem ennet der Grenze: «Ein Grossteil des Kokains und Heroins, das in Vorarlberg konsumiert wird, wird im Schweizer Rheintal gekauft», sagt Oswald Wachter, Leiter der Vorarlberger Drogenfahndung. Zu den Umschlagplätzen zählen Zentren wie Buchs oder Chur.

Die Durchlässigkeit der über 30 Kilometer langen Grenze – zählt man das Fürstentum Liechtenstein dazu, sind es gar 60 km – stellt die Behörden vor Probleme: Bewachte Übergänge gibt es kaum mehr, zudem werden die Drogen meist in Kleinmengen von «Ameisenhändlern» transportiert. «Wird so ein Händler erwischt, ist er wenig später wieder frei», weiss Andrea Schmid, Sprecher der Schweizer Grenzwachtregion III.

Gute Zusammenarbeit der Nachbarländer

Er betont die gute Zusammenarbeit zwischen den Drogenfahndern beider Länder: Es gebe regelmässig gemeinsame Lagebesprechungen. Trotzdem macht sich Fahnder Wachter keine Illusionen: «Der Drogenhandel über die Grenze im Rheintal wird auf absehbare Zeit nicht abnehmen.»

Hubert Kinz, Gesundheitssprecher der Vorarlberger FPÖ, kritisiert die Zustände: «Die Schweiz als Transitland muss die Kontrollen an und vor der Grenze verstärken.» Zudem müssten die Grenzwachten auf beiden Seiten noch besser zusammenarbeiten.

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  • Alex Jung am 29.11.2012 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Exportschlager aus der Schweiz

    Bankdaten für Deutsche, Koks für Östereicher und Mafiagelder für Italiener.... wir haben für alle etwas

  • Michael Meienhofer am 29.11.2012 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach das Gesetzt ändern:

    Kleinstmengen werden härter bestraft: bei Kleinstmengen Knast nicht unter einem Jahr, Strafregisteintrag 5 Jahre, Ausländer ausweisen für mind 10 Jahre. Wir werden dann sehen, ob Drogendeal noch interessant ist - wir wollen ja nicht noch Jahrelang über Drogen debattieren- Nägel mit Köpfen sind gefragt, wer was dagegen hat, ist vermutlich schon im Kartell drin.

  • Chris von Swiss am 29.11.2012 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld!

    Und wer hat Ja zu Schengen gesagt? Und welche Partei hat davor gewarnt? Genau!