St. Gallen

21. November 2017 12:05; Akt: 21.11.2017 13:54 Print

Wer hat Luisas Tiggi gesehen?

Der Plüschtiger Tiggi ist der zweijährigen Luisa im Indoor-Spielplatz Bambolino abhanden gekommen. Sie vermisst ihn sehr und ist untröstlich. Nun hofft sie, ihn wiederzubekommen.

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«Für manche ist das vielleicht trivial, aber mir liegt die Sache wirklich sehr am Herzen», sagt Mareike Städler. Ihrer zweijährige Tochter Luisa ist am 19. November ihr über alles geliebter Stofftiger Tiggi abhanden gekommen. Die vierköpfige Familie war an diesem Tag zu Besuch im Indoor-Spielplatz Bambolino in der Shopping Arena in St. Gallen.

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«Luisa hatte ihr Stofftier wie immer unter dem Arm», erzählt ihre Mutter. Beim Eingang zum Spielplatz zog Luisa ihre Schuhe aus und legte Tiggi neben sich. «Es war alles so hektisch. Mein Mann hatte unsere sechs Monate alte Tochter auf dem Arm und ich war auf Luisa fokussiert», so Städler. Alle seien voller Vorfreude gewesen, so ging Tiggi wohl kurz vergessen.

Das sei um so ärgerlicher, weil sie sonst immer genau aufpassen würden. Der Plüschtiger sei nämlich schon fast wie ein fünftes Familienmitglied.

Viele Tränen

Während dem Spielen merkte Luisa dann plötzlich, dass ihr Tiggi weg ist. «Wir haben überall auf dem Spielplatz gesucht, ohne Erfolg», so Städler. Sie hätten dann auch nachgefragt, ob er vielleicht abgegeben wurde. Auch beim Fundbüro der Shopping Arena und bei der Stadtpolizei – doch von Tiggi fehlt jede Spur.

Das Stofftier ist etwa 30 Zentimeter gross und von der Marke Steiff. Es ist ziemlich alt und hatte zuvor Luisas Vater gehört. Ihre Tochter sei nun untröstlich und es fliessen viele Tränen. «Er war ihr ganzes Leben ihr treuester Begleiter und allerbester Freund und er hat sie wirklich überall hin begleitet», erzählt die Mutter. Sie sei morgens nie ohne ihn aus dem Haus gegangen und abends nie ohne ihn ins Bett. «Er war ihr Ein und Alles und immer bei ihr. Sie vermisst ihn wirklich sehr.»

Ersetzen wird schwierig

Die Mutter hofft nun, das Stofftier wiederzubekommen: «Wir hoffen so sehr, dass es Tiggi gut geht, und möchten den Finder von Herzen bitten, ihn wieder im Bambolino abzugeben.» Für Luisa und die ganze Familie wäre das schon jetzt das allerschönste Weihnachtsgeschenk.

Für den Fall, dass sie ihn nicht wiederfinden, hat Städler bereits nach einem ähnlichen Stofftier gesucht. Ihn zu ersetzen, sei aber extrem schwer. Andere Tiere habe die Tochter bisher abgelehnt und auch bei einem ähnlichen werde es wohl sehr schwierig. «Luisa riecht immer an ihrem Tiger, um sich auch zu vergewissern, dass es ihrer ist», so die Mutter. Sie würde also wohl sofort merken, wenn es nur ein Ersatz sei und ob sie den annehmen würde, sei sehr fraglich.

(taw)