Thônex bei Genf

10. August 2012 18:49; Akt: 10.08.2012 18:49 Print

Überfall vorgetäuscht – Geld eingesackt

Die dreiste Masche einer Genfer Postangestellten ist aufgeflogen: Die Frau täuschte einen Überfall vor und steckte die «Beute» in die eigene Tasche.

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Der Überfall, den eine Post-Angestellte der Polizei gemeldet hat, hat nie stattgefunden. (Symbolbild: Colourbox.com) (Bild: Leah-anne Thompson)

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Vor zwei Monaten sind bei einem Überfall auf eine Poststelle in Thônex bei Genf 80 000 Franken erbeutet worden. Das zumindest behauptete die Post-Angestellte. Inzwischen stellte sich heraus, dass diese den Raub nur vorgetäuscht hat, um sich selber zu bedienen.

Die Ermittler hatten bald Zweifel an ihrer Geschichte, weil sonst niemand den Überfall bemerkt oder einen bewaffneten Räuber gesehen hatte. Der Verdacht fiel darum auf die 41-jährige Angestellte, wie die Genfer Polizei am Freitag mitteilte.

Diese hat inzwischen gestanden, die ganze Geschichte erfunden zu haben, um selber in die Kasse greifen zu können. Sie muss sich wegen Veruntreuung und Irreführung der Justiz verantworten.

(sda)

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