Chamonix

21. März 2017 04:07; Akt: 21.03.2017 06:15 Print

Erneut hat es in der Westschweiz gebebt

An der Schweizer Grenze im Wallis hat die Erde zum zweiten Mal gebebt – und das nicht mal 24 Stunden nach dem ersten Beben. Der erneute Erdstoss hatte eine Stärke von 3.0.

storybild

In Martigny VS hats leicht gerüttelt: Nach 22 Uhr hat es an der Grenze ein Beben der Stärke 3.0 gegeben. (20. März 2017) Bild: Screenshot/seismo.ethz.ch (Bild: Screenshot/seismo.ethz.ch)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Innerhalb eines Tages hat an der Schweizer Grenze im Wallis die Erde zweimal gebebt. Der erneute Erdstoss bei Chamonix F am Montagabend hatte eine Stärke von 3.0 und dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein.

Nachdem der Schweizerische Erdbebendienst (SED) um 01.30 Uhr ein Beben der Stärke 3.3 elf Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc registriert hatte, bebte es um 22.09 Uhr erneut. Das Epizentrum lag dieses Mal zwölf Kilometer nördlich, wie der SED am Abend mitteilte. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt, die Bewegung dürften dort schwach verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Nur alle paar Jahre

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Erdbeben dieser Stärke kommen nach SED-Angaben in der Schweiz im Durchschnitt alle paar Jahre vor. Das letzte vergleichbare Erdbeben wurde 2005 nahe der Schweizer Grenze in Vallorcine F, unweit von Chamonix-Mont-Blanc, registriert und war vor allem im Wallis spürbar.

(foa/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cole T am 21.03.2017 06:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anrufe

    tausende besorgte Anrufe. Auch bei der Polizei. WAS soll die Polizei bitte machen? Das Beben verhaften? Unglaublich die Leute.

    einklappen einklappen
  • MrHolmes am 21.03.2017 05:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Schön auf der Linie der Bergkette. So wie es sein sollte. Die Berge sind immerhin durch das Aufprallen zweier Kontinentalplatten entstanden. Da ist eine gewisse Reibung völlig normal. Wir haben bis jetzt Glück, dass wir hier keine Vulkane haben.

    einklappen einklappen
  • Dr.Kern am 21.03.2017 05:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lückenfüller

    Ist das jetzt im Trend jedes noch so kleine Beben medial auszuschlachten? Alles unter 4 ist völlig irrelewant.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • grübler am 21.03.2017 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    wann beginnen

    die Lobbyisten mit der Arbeit, und verlangen eine Obligatorische Erdbeben Versicherung. Unsere "Berner" werden sicher sofort kuschen.

  • Dani am 21.03.2017 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Polizei?

    Es ist immer dasselbe! Was bitteschön soll den die Polizei in so einem Fall machen? Lieber die Leitungen für "echte" Notfälle freihalten.

  • Neue Landesgrenzen am 21.03.2017 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komplott

    Wetten es ist der Geist von Gaddafi, der seine Drohung wahrmachen will die Schweiz an Frankreich, Deutschland und Italien zu verteilen. Wenn es dann als nächstes im Tessin bebt bin ich restlos überzeugt.

  • Didel am 21.03.2017 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Wie weiter?

    Neulich hat man gelesen, dass in der Schweiz nun auch "fracking" erlaubt werden sollte, obwohl es Erdbeben auslöst. Bleibt dieser Plan bestehen? "G'haue oder G'schtoche"?? tststs.....

  • Bärner Ingeniör am 21.03.2017 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    unser Stern in der Mitte

    Wir wissen es schon lange, aber wir ignorieren es immer und immer wieder. Erschrecket nicht ich bin es, sagt das grosse Beben wenn es kommt. Nun wir in der Schweiz sitzen nicht unbedingt auf einem Pulverfass, aber wir sollten uns doch schon mal Gedanken machen und nicht einfach denken es geht uns ja gut. Wo wollt ihr den hin? Der Mars ist zu kalt und viel zu weit weg. Auch wenn Ihr einen Volvo habt, kommt ihr nicht dahin. Der Pluto ist noch ein wenig weiter, aber auch nicht unbedingt das goldene vom Ei. Sonsts noch Alternativen. JA, die Sonne unser Stern in der Mitte, zwar ein wenig zu warm.