Verbrechen befürchtet

12. November 2012 16:09; Akt: 12.11.2012 21:09 Print

Mutter verschwunden - Baby blieb zurück

Claudia Gesseney (36) verbrachte den Samstagabend mit ihrem Baby in ihrer Wohnung in Assens VD. Am nächsten Tag fand ein Verwandter das Baby ganz alleine vor. Die Polizei befürchtet Schlimmes.

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In der Westschweiz wird seit zwei Wochen eine 36-jährige Frau vermisst. Die Polizei stuft ihr Verschwinden als «besorgniserregend» ein.

Claudia Gesseney hatte den 27. Oktober, einen Samstagabend, mit ihrem drei Monate alten Sohn in ihrer Wohnung in Assens VD, nördlich von Lausanne, verbracht. Als ein Familienmitglied am Sonntagnachmittag dort vorbeischaute, fand es lediglich das Baby vor. Der Ehemann kümmert sich seither um den Jungen. Das Paar ist verheiratet und lebt zusammen.

Spürhunde und Armeehelikopter

Die Polizei geht davon aus, dass die Mutter Wohnung und Kind zwischen Samstagnacht und Sonntagmorgen verlassen hatte. Ob sie dies freiwillig tat, ist fraglich: Die Polizei schliesst ein Verbrechen nicht aus.

Eine gross angelegte Suche blieb während zweier Wochen erfolglos. Selbst Spürhunde und ein Helikopter der Armee fanden die zierliche, 1.65 Meter grosse, blonde Frau nicht.

Strafuntersuchung eröffnet

Aus diesem Grund entschloss sich die Waadtländer Polizei, mit mehreren Fotos der 36-jährigen Mutter an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wie ernst die Lage ist, zeigt sich daran, dass eine Strafuntersuchung eröffnet wurde. Die Polizei bittet um Hinweise zum Verbleib von Claudia Gesseney unter der Telefonnummer 021 644 44 44.

(gux/sda)

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