Wallis

30. März 2017 21:15; Akt: 30.03.2017 21:15 Print

Toter Königspython auf Spielplatz gefunden

Eine Frau hat am Donnerstagmorgen eine leblose Pythonschlange in einem Park neben einer Primarschule in Vex VS entdeckt. Die Polizei sucht den Besitzer des Tiers.

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Die Bewohnerin eines Quartiers in Vex VS machte am Donnerstagmorgen gegen 11.30 Uhr eine ungewöhnliche Entdeckung. Im Gras eines Spielplatzes, der sich neben einer Primarschule befindet, lag ein meterlanges Reptil. Die Beamten der Gemeindepolizei schossen ein Foto, das sie einem Spezialisten in Sitten schickten. Dieser arbeitet mit einem kantonalen Tierarzt zusammen.

Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: Es handelt sich um einen Königspython aus West- oder Zentralafrika. «Vermutlich ist die Schlange einem Privatbesitzer entkommen, der in der Nähe wohnt», sagt Sprecher Giovanni De Luca.

Zu tiefe Temperaturen

Laut dem Spezialisten können sich solche Schlangen bei Temperaturen unter 33 Grad nicht mehr bewegen. Vermutlich kam der Python deshalb bei seiner Flucht nicht weit und verstarb.

Die örtliche Polizei hat nun eine Untersuchung eingeleitet, um den Besitzer ausfindig zu machen. Für die Haltung eines solchen Reptils braucht es eine Bewilligung.

(duf)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cira1206 am 30.03.2017 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haltung verbieten

    Das ist wieder ein Grund warum die Haltung von Exoten verboten werden sollte.

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  • Don Logan am 30.03.2017 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    nicht auf den Spielplatz

    Es kann zutreffen, dass die Schlange auf der Flucht verfroren ist. Es kann aber auch sein, dass sie jemand ausgesetzt hat, um Kosten zu sparen. Auch Schlangen können kremiert werden.

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  • Oliver am 30.03.2017 22:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Experte?"

    Die pauschalisierte Expertenmeinung von mindestens 33 Grad für Köpys ist völliger Schwachsinn... Aber im Moment wars der Nudel deutlich zu kalt Nachts. Ich schliesse jedoch nicht aus, dass sich hier jemand einfach eines Kadavers entledigt hat.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sandro.B am 31.03.2017 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    an Cira1206

    Ja genau Exoten verbieten denk aber daran das Chiuahuas auch Exoten sind und dann hier genau so wenig verloren haben, bin selbst Reptilien halter, und finde es einfach zum lachen wie jeweils nach so einem vorfall über die verbote von Exotischen Tieren diskutiert wird und vielfach haben die die Exoten wie Reptilien kritisieren ebenfals Exoten zuhause z.B Katzen aus dem asiatischen raum oder Hunde aus dem Südamerikanischen raum ach das sind keine Exoten? Für sollche verbote ist es längst zu späht genau so wie es zuspäht ist für die Rettung der Menschheit.

  • xerox am 31.03.2017 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    immer wieder

    Interessant. Bei Reptilien/Amphibien schreien alle nach einem Verbot. Wollen aber konsequenter weise nicht auf ihre Wollknäuelchen von Hund, Katze, Meerscheinchen, Hamster etc. verzichten, welche genauso exotisch sind. Nein, diese Tiere werden nach wie vor als Kinderspielzeug in Käfigen gehalten, kriegen am Tag 1x2 Stunden Auslauf undund. Reden wir gar nicht von unseren Nutztieren, wo Schweine auf unter 1m2 gehalten werden, ohne Streu und Beschäftigung, im eigenen Dreck. Wir schreien nur dann nach Verboten, wenn wir selbst NICHT betroffen sind. Verzichten wollen wir selbst nämlich auf nichts.

  • nonsens am 31.03.2017 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    gechipt

    Wäre wnschenswert, wenn solche Tierarten gechipt wären! So würde man schneller die Besitzer finden..

  • Pascal am 31.03.2017 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    Spezialist 33grad

    Was ist denn das für ein Spezialist? IM Lebensraum der Königspython ist 33° die höhste Temperatur am Mittag. Nachts fallen die Temperaturen auch mal auf 24° runter. Und Sie jagen Nachts. Soviel zum nicht bewegen können. Ist wohl der gleiche Spezialist welcher ein Königspython mit einer Boa (Abgottschlagen) verwechselt hat.

  • Rolf am 31.03.2017 10:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslang im Gefängniss

    Die Haltung von Tieren in Käfigen und Terrarien ist reine Folter. Stellt euch mal vor, ein Riese kommt und sperrt Dich in Deiner Wohnung ein. Du kommst nie mehr raus! Nie mehr jagen. Nie mehr die Sonnenwärme spüren. Nie mehr die Natur riechen. Nie mehr Artgenossen sehen. Nie mehr auf Bäume klettern. Nie mehr eine Höhle graben. Nie mehr die 10-Fache Körperlänge rennen. Haben Tiere das verdient?

    • Pascal am 31.03.2017 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      Rolf der Experte

      Du bist gut informiert über Schlangen? Die meisten Schlange mögen kein UV Licht und im Dschungel kommt die Sonne nie durch. Schlangen sind Einzelgänger und haben kein Sozialverhalten wie Kaninchen. Weiter sind die meisten Lauerjäger und bewegen sich nur wenn Sie müssen (auch in freier Natur). Solange genug Futter da ist, bewegt sich eine Schlange nicht und bleibt in der Höhle.

    • Mary am 31.03.2017 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rolf

      super Kommentar! Es ist leider realität. Was für Menschen gibt's

    • P.W. am 31.03.2017 12:25 Report Diesen Beitrag melden

      Nachzucht nicht gleich Wildfang!

      Mit dem unterschied, dass du von einem Wildfang spricht, in den meisten Fällen aber alles Zuchten sind.... Die können gar nicht mehr so jagen wie sie es müssten...

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