Erdrutsch in Bristen UR

18. März 2017 14:23; Akt: 18.03.2017 15:04 Print

Autos dank Notsanierung aus Bergdorf evakuiert

Ein abgerutschtes Strassenstück bei Bristen UR verunmöglichte die Zufahrt zum Dorf. Nun führte die Baudirektion einen Sondereinsatz durch.

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Die im von der Umwelt abgeschnittenen Dorf Bristen UR eingeschlossenen Autos sind am Samstag in einem Konvoi ins Tal gefahren worden. Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge an der Abbruchstelle des Erdrutschs vorbeigeführt.

Während diesem Sondereinsatz sei die Abbruchstelle permanent mit Messgeräten überwacht worden, teilte die Baudirektion Uri am Samstagnachmittag mit. Die Aktion sei reibungslos verlaufen.

Öfters genutzte Autos konnten bei der Talstation der Standseilbahn parkiert werden. Zusätzliche Stellplätze für Autos, die nicht täglich gebraucht werden, wurden auf dem ehemaligen Areal der AlpTransit Gotthard AG bereitgestellt.

Strassenstück zehn Meter abgerutscht

Gleich nach der Grossaktion mit den Autos wurde mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. Gemäss Baudirektion wird auf der Baustelle zweischichtig und auch an Wochenenden gearbeitet. Ziel der Baudirektion Uri ist es, die Bristenstrasse an Ostern wieder zu öffnen. Dieser Termin könne jedoch nur bei einem optimalen Bauverlauf gewährleistet werden.

Am 5. März 2017 rutschte ein rund zehn Meter langes Teilstück der Bristenstrasse ab und verschüttete das darunterliegende Strassenstück. Die Versorgung und der Personentransport werden nun mit der wieder instand gesetzten Standseilbahn Amsteg-Bristen sichergestellt.

(chi/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schnabias am 18.03.2017 15:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorbildlicher Einsatz

    Hier wurde die Situation klar erfasst und in unglaublicher und vor allem unbürokratischer Weise gehandelt. Ein ganz grosses Bravo an die Verantwortlichen!

  • marko 32 am 18.03.2017 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Helfen

    Gut so

  • Ärklärbär am 18.03.2017 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und es geht doch...

    Sollte das nicht bei jedem Auftrag so verlaufen? Ich sehe hier ein grosses Beispiel wie solche Baustellen ablaufen könnten wenn man gewisse Behörden, wegen der Dringlichkeit oder Notsituation, die nur kosten und nur verzögern umgehen kann.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • PROLLTRASH am 19.03.2017 12:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    pfad

    jetzt ist das problem mit den enduros wohl vorüber XD

  • TOCA am 19.03.2017 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Arbeit...

    Grossartig, Effizient, und vor allem schnell. Gratuliere tolle Reaktion vom Kanton Uri. Da könnte das Bundeshaus ein paar Scheiben abkaufen...

  • Kurt,19,03,17 am 19.03.2017 10:34 Report Diesen Beitrag melden

    Warum immer Flicken ??

    Nun Sagen die Bewohner das Endlich die Not Strasse Gebaut werden solle, die man trotz Erdrutsches Befahren könne, nun nähme mich Wunder, da es nicht das Erste mal ist, gäbe es keine andere Möglichkeit Bristen sicherer zu Erreichen, es ist ja nicht das Erste mal, oder geht es um das Sture Sparen,,

  • Daniel K. am 19.03.2017 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunlich

    Schon erstaunlich das es so schnell Funktioniert die Strasse ohne jegliche Bürokratie wieder herzustellen. In Notlagen werden selbst Tunnels wie an der Axenstrasse vor ein paar Jahren in Rekordzeit erstellt. Warum nur braucht es für "Normale Fälle" immer ein Langwieriges Zeitraubendes Bewilligungsverfahren?

  • Hurryet am 19.03.2017 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Normalerweise evakuiert man Lebewesen

    Die Autos wären vermutlich fast zu Schrott verkommen und Unendlich traurig hatte man sie ein paar Wochen stehen lassen!

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