Neuer Vertrag

13. Mai 2015 06:02; Akt: 13.05.2015 13:13 Print

Babbel träumt von zehn Jahren beim FC Luzern

von Martin Messmer - Trainer Markus Babbel hat Spass beim FCL. So sehr, dass er sich vorstellen kann, gleich ein ganzes Jahrzehnt zu bleiben. Sogar, wenn die Bundesliga rufen sollte.

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Die Zahlen sprechen eindeutig für Markus Babbel: Er hat den FCL im Herbst in akuter Abstiegsgefahr übernommen. Jetzt könnte die Saison gar noch mit einem Europa-League-Platz abgeschlossen werden. Aus den letzten fünf Spielen holte sein Team 13 Punkte und schoss 16 Tore: Eine hervorragende Bilanz, die Babbel in der laufenden Verhandlung über seine Zukunft in Luzern vorweisen kann. In der Bundesliga trainierte er Stuttgart, Berlin und Hoffenheim, danach war er fast zwei Jahre lang arbeitslos, bis ihn der frühere FCL-Sportchef Alex Frei holte.

Umfrage
Soll Babbel zehn Jahre in Luzern bleiben?
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Insgesamt 1443 Teilnehmer

Babbel will Fussabdruck hinterlassen

Und jetzt kann sich Babbel vorstellen, noch ganz, ganz lange zu bleiben. Kürzlich gab er dem deutschen Portal T-Online ein Interview. Dort sagte er auf die Frage, ob er schwach würde, sollte die Bundesliga anklopfen: «Wenn ich mich für etwas entscheide, dann stehe ich dazu. Bei mir steht und fällt alles mit der 100-prozentigen Überzeugung. Die habe ich hier. Wie gesagt: Ich habe Spass, arbeite mit einem tollen Team und fühle mich privat sehr wohl. Ich kann mir gut vorstellen, langfristig meinen Fussabdruck in Luzern zu hinterlassen. Mal zehn Jahre für einen Klub zu arbeiten, das würde mich schon reizen.»

Acht Trainer in zehn Jahren

Sollte Babbel wirklich noch bis ins Jahr 2025 in Luzern bleiben, wäre dies ein krasser Kontrast zum letzten Jahrzehnt im FCL: Acht verschiedene Trainer standen in dieser Zeit an der Seitenlinie. Doch Babbel hat ein gutes Vorbild: Lange beim FCL tätig war ein anderer Deutscher, Friedel Rausch (1985–1992). Und der wurde Meister und Cupsieger.

Stäger wünscht sich Kontinuität

Dazu sagt FCL-Präsident Ruedi Stäger: «Selbstverständlich wäre es schön, wenn man das wiederholen könnte. Und natürlich wünschen wir uns auch wieder eine solche Kontinuität wie damals.» Stäger betont allerdings auch, dass es Gründe gegen langfristige Verträge gibt. Wichtig sei die Leistung. Die kann Babbel bislang ohne Zweifel vorweisen.

«Ein prima Kerl»

Die Verhandlungen mit Babbel sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. Stäger: «Ich bin guter Dinge, dass wir uns finden. Wir schätzen seine internationale Erfahrung als Spieler und als Trainer, und natürlich ist er auch ein prima Kerl mit hoher Sozial- und Führungskompetenz.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chorché am 13.05.2015 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensqualität

    Ich denke, es hat auch viel mit Lebensqualität zu tun, wenn man in einer so schönen Stadt arbeiten und leben kann.

  • kenne nicht viele am 13.05.2015 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SuperLeague

    Wieviele Trainer in der SL blieben schon 10 Jahren.

  • Cocodimaloco am 13.05.2015 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Geld macht gierig

    Jaaa genau, spätestens dann wenn es dem FCL nicht mehr so läuft, wird es sich genau überlegen was er gesagt hat. Und wenn auch noch das Geld aus der Bundesliga winkt, ist er definitiv weg... Nichts gegen den FCL aber es ist leider so, Geld mach gierig !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Manfred am 14.05.2015 23:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    100% Kongruentes Engagement

    Ich denke Babbels Aussage für eine Vetweildauer eines Jahrzehntes wiederspiegelt seine innere professionelle Einstellung zu seinem Engagement beim FC Luzern! Die bringt er auch rüber zu den Spielern! Er ist kongruent zu seinen Aussagen und Engagement! Aber die Fans müssen auch hinter ihm stehen wenns mal wieder eine Phase des Peches gibt! Herr Babbel ihre Leistung zollt Respekt!!!!

  • Glanzmann M am 14.05.2015 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Erfolg

    Voller Erfolg auf eine halbe Saison, jetzt kommen die Transfers! Ist das Team auf die kommende Saison nur noch die hälfte wert? Und die Industrie FCL hat einige Millionen mehr auf dem Konto?

  • fh am 13.05.2015 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luftschloss

    Ich bin schon sehr erstaunt, über dieses Geschwätz und so viel Naivität! Kaum dem Abstieg entronnen, werden in Luzern schon wieder Luftschlösser gebaut. Babbels Plaudereien und der Traum von 10 Jahren sind reiner Selbstzweck und schon gar nicht ernst zu nehmen. Ein Anruf aus der Bundesliga (wenn überhaupt) und schon ist alles Makulatur.

  • Chorché am 13.05.2015 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Lebensqualität

    Ich denke, es hat auch viel mit Lebensqualität zu tun, wenn man in einer so schönen Stadt arbeiten und leben kann.

  • Cocodimaloco am 13.05.2015 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Geld macht gierig

    Jaaa genau, spätestens dann wenn es dem FCL nicht mehr so läuft, wird es sich genau überlegen was er gesagt hat. Und wenn auch noch das Geld aus der Bundesliga winkt, ist er definitiv weg... Nichts gegen den FCL aber es ist leider so, Geld mach gierig !

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