Hergiswil bei Willisau

13. Februar 2018 17:22; Akt: 13.02.2018 17:25 Print

Tierschützer kastrieren 182 Büsis auf Bauernhöfen

Auf 47 Bauernhöfen in Hergiswil bei Willisau hat der Tierschutzverein Büsis kastriert. Mit der Massenkastration soll eine Katzen-Überpopulation verhindert werden.

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182 Katzen und Kater auf 47 Bauernhöfen haben zwischen November und Februar in der Gemeinde Hergiswil b. W. ihre Zeugungsfähigkeit eingebüsst. Die Kastrationsaktion sei ein Erfolg gewesen, meldet der Tierschutzverein Kanton Luzern am Dienstag.

100 Katzen und 82 Kater kamen unters Messer. Sie wurden zugleich auch geimpft und entwurmt. Die hohe Zahl und die Kooperation zeuge von einer zunehmenden Einsicht der Landwirte, dass Kastration sinnvoll sei, um eine Überpopulation von Katzen zu verhindern, schreibt der Verein. 30 Franken pro Katze mussten die Besitzer berappen, den Rest übernahmen der Luzerner Tierschutzverein, der Schweizer Tierschutz STS und Tierärzte.

Rund 1,6 Millionen Büsis schweizweit

Der Tierschutzverein Nidwalden kastrierte bei einer ähnlichen Aktion im vergangenen Oktober und November in Stans und Alpnach 216 Tiere. Im Winter 2015/2016 wurden bei einer Aktion des Luzerner Tierschutzvereins im Michelsamt an vier Tagen gar 250 Katzen kastriert.

Solche Grossaktionen würden sinnvollerweise im Winter durchgeführt, zumal dann die Katzen nicht rollig seien, hiess es beim STS. Er geht von schätzungsweise 1,6 Millionen Hauskatzen aus, die in der Schweiz leben. Davon könnten 100'000 Streuner sein. Der STS beteiligt sich jährlich finanziell an der Kastration von über 10'000 Katzen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sabrina am 13.02.2018 17:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Vielen Dank an alle Beteiligten, diese Arbeit ist super und verhindert viel Leid.

  • Jüdi am 13.02.2018 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Das ist Tierschutz! Super! Danke!

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  • Catlover am 13.02.2018 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Gute Sache..! Besser als die jungen Büsis zu töten, wie das leider Vor allem in der Zentralschweiz immer noch einige Bauern tun..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Stolzer Landwirt am 13.02.2018 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Warum das Getue?

    Es gibt viel viel einfachere und schnellere Wege diese Dinger loszuwerden. Auf dem Land hat das Tradition.

    • Sleepless am 13.02.2018 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Stolzer Landwirt

      leider kann ich solche menschen nur bemitleiden. so lange geld gescheffelt werden kann, sind sie ok...danach...

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  • Dieter am 13.02.2018 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selber bezahlen

    Eine Schande das sie Bauern das nicht selber beim Tierarzt machen lassen. Eine Katze bringt eben keinen Ertrag auf dem Hof und keine Subventionen. Häufig sieht man Katzen mit tränenden Augen und Schnupfen.

  • Waterpolo1s am 13.02.2018 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .... diese Art ... JA. :-))

    Diese Art Tierschutz unterstütze ich :-))

  • Büsi am 13.02.2018 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Katzen

    Eben für solche Mist geben sie Geld aus.Ich hätte billerige Lösung

    • Sleepless am 13.02.2018 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Büsi

      und dann die erste person, die händeringend nach hilfe ruft, weils ne mäuseplage gibt. karzen sind liebenswerte tiere...und lassen sich zum glück nicht alles vorschreiben

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  • metallica am 13.02.2018 18:40 Report Diesen Beitrag melden

    Daumen runter

    Möchte gerne wissen wieso es Leute gibt,die den Daumen nach unten anklicken.Ist doch eine gute Sache.

    • Waterpolo1s am 13.02.2018 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @metallica

      ... die haben das Like-System nicht begriffen ;-))

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