Drink Pro

19. Februar 2012 20:45; Akt: 19.02.2012 22:28 Print

Schüler sagen K.o.-Tropfen den Kampf an

von Stefanie Nopper - Surseer Schüler haben einen Becherdeckel entworfen, der im Ausgang vor K.-o.-Tropfen schützen soll. Dafür haben sie sogar den Spirituosen-Spezialisten Diwisa ins Boot geholt.

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Sabrina Schlüssel (l.) und Andrea Zeder präsentieren den Drink Pro. (Bild: nop)

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«In den Medien liest man immer öfter von K.-o.-Trop-­ fen-Opfern – dagegen wollen wir etwas unternehmen», so Marketingleiterin Andrea Zeder, die mit sechs weiteren Kantischülern in Sursee das Miniunternehmen Drink Pro gegründet hat. Ihre Idee: Ein Plastik­deckel, der auf Becher gesteckt wird, soll Partygänger vor sogenannten Date-Rape-Drogen schützen. «Auch beim Tanzen hat man damit die Kontrolle über seinen Drink», so die 16-Jährige. Der Deckel hat ein Trinkloch, das mit einer Lasche verschlossen wird. Dass diese in Sekundenschnelle geöffnet werden kann, ist sich Zeder bewusst: «Man darf seinen Becher trotzdem nicht länger unbeaufsichtigt stehen lassen – aber der Verschluss macht es Tätern doch ein bisschen schwerer.» Einen hundertprozentigen Schutz gebe es nicht.

Um die Deckel für Veranstalter attraktiv zu machen, können diese ihr Logo aufdrucken lassen. «Ziel ist, dass sie den Deckel gleich mit Becher verkaufen», so Finanzchefin Sabrina Schlüssel (15). Ab März ist der Drink Pro, den die Schüler in Hochdorf produzieren lassen, für zwei Franken im Handel erhältlich.

Bei der Diwisa-Distillerie Willisau hat man das Potenzial erkannt: «Bewährt sich die Idee, nehmen wir den Schülern ein paar Tausend Deckel ab», verspricht Marketingleiter Rolf Lang, der die Jungunternehmer zudem als Coach unterstützt.

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