Akute Gefahr

14. September 2017 10:48; Akt: 14.09.2017 10:48 Print

In Wolhusen droht erneut ein Felssturz

2016 ging in Wolhusen ein Felssturz nieder, den Experten sogar mit einem Meteoriteneinschlag verglichen. Nun warnte der Kanton: Das könnte jederzeit wieder passieren.

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Dieser Felsen in Wolhusen muss dringend gesichert werden - es droht Felssturz. (Bild: lu)

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Auswertungen zeigen, dass im Gebiet Badflue bei Wolhusen LU, wo sich im Januar 2016 ein Felssturz mit Überschwemmung und Millionenschaden ereignet hatte, mittelfristig mit einem weiteren Felssturz zu rechnen ist. Dies teilte der Kanton am Donnerstag mit. Die kritische Stelle wird nun im Winter gesichert.

Ein Felssturz am nördlichen, unterspülten Teil der Badflue könne zu einem vergleichbaren Szenario führen wie das Ereignis vom Januar 2016, teilte die Luzerner Dienststelle Verkehr und Infrastruktur mit. Damals donnerten dort 5000 Kubikmeter Fels zu Boden – Geologen verglichen den Abbruch mit einem Meteoritenenschlag. Es mussten 20 Personen evakuiert werden, die Schule fiel aus und die Strasse nach Entlebuch war in beiden Richtungen gesperrt.

Die Sicherungsarbeiten werden vorgezogen realisiert. Der finanzielle Aufwand wird auf rund eine Million Franken geschätzt.

(mme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • PS;L am 14.09.2017 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch denken

    Ou nein die Schwerkraft hat wieder zugeschlagen. Ich baue auch kein Haus am Strand und wundere mich dann wenn die Flut kommt. es ist keine Frage ob es Felsstürze gibt, sondern nur wann diese Auftreten! Man vergisst es kann immer und überall was passieren. Vielleicht fällt Ihnen morgen ein Meteorit auf den Kopf.

  • Rechter Anwalt am 14.09.2017 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Frecher Felssturz

    Wo bleiben unsere Juristen? Eine Frechheit ist das, was fällt diesem Felssturz ein zu drohen? Ich meine das kommt einer Morddrohung gleich, dieser Felssturz ist sofort in Untersuchungshaft zu nehmen

    einklappen einklappen
  • BernR am 14.09.2017 11:40 Report Diesen Beitrag melden

    Naja, mal hoffen

    Man kann von Glück reden wenn niemandem etwas passiert und wenn die Polizei anrückt und das Areal abriegelt oder halt eben nicht.. weil sie nicht kann... darf... soll...

Die neusten Leser-Kommentare

  • fredi gurtner am 15.09.2017 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Felssturz

    Wer normal denk, der weiss, dass der letzte Absturz nicht den ganzen Fels sicher gemacht hat.

  • Wilhelm am 15.09.2017 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    Sonst alles technisch machbar

    Warum kann man die Kleine Emme in diesem "kurzen" Bereich nicht umleiten oder verlegen ?

  • Sack Zement am 14.09.2017 15:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cheibe Klima

    Da ist der Klimawandel schuld, der Permafrost ist weg. Allerdings vor 10'000 Jahren... Hauptsache man findet einen Schuldigen und übt sich in Kasteiung.

  • Jim Southern am 14.09.2017 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Rock 'n' Roll

    Ist der Fels das Problem oder der latente Felsismus in der Schweiz? Ich verurteile die Gewalt auf beiden Seiten aufs schärfste!

  • voni50 am 14.09.2017 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Zahn der Zeit.

    Offenbar hat da noch niemand von natürlichen Schüttkegeln gehört, welche je nach Material steilere oder flachere Winkel zur Horizontalen aufweisen. Jeder Fels erodiert irgend einmal und hinterlässt danach solche "Spuren"

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