Lebensmittelvergiftung

29. Juli 2012 21:53; Akt: 29.07.2012 22:09 Print

Kein Gig wegen verdorbenem Asia-Food

von Matthias Giordano - Das Abschluss-Highlight am Blue Balls fiel aus. Die Enttäuschung darüber ist gross – dennoch fällt die Bilanz positiv aus.

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Lebensmittelvergiftung: Sänger Antony Hegarty. (Bild: Reuters)

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Es hätte die Krönung der 20.  Blue-Balls-Ausgabe werden sollen: Antony and the Johnsons sollten mit dem Zentralschweizer 21st Century Symphony Orchestra das KKL begeistern. Wenige Stunden vor dem Super-Gig dann der Schock: «Antony Hegarty muss das Konzert wegen einer Lebens­mittelvergiftung kurzfristig absagen», vermeldeten die Festival-Verantwortlichen.

«Das ist sehr bitter», so Blue-Balls-Direktor Urs Leierer. Es wäre das aufwendigste Konzert des 20. Festivals gewesen.
«Für diesen Gig sind Leute aus ganz Europa angereist», sagt Leierer weiter. Der Grund für die Lebensmittelvergiftung ist ein asiatisches Restaurant in der Stadt Luzern, in dem sich der amerikanische Musiker am Freitagabend verpflegt ­hatte.

Bitter ist es auch für das Orchester. «Wir sind sehr traurig, dass es nicht geklappt hat», so Andreas Mattli vom 21st Cen­tury Symphony Orchestra. Die Proben mit der Band seien sehr spannend gewesen und die Vorfreude riesig. «Wir ­haben von der Absage auch erst einige Stunden vorher erfahren. Alle Musiker waren schon auf dem Weg», so Mattli weiter.

Trotz dieses Malheurs bleibt die Bilanz für das Blue Balls positiv. «Wegen des Konzerts haben wir keine grossen Verluste. Wir sind weiterhin in den schwarzen Zahlen», so Leierer.

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