Lautes Training

19. April 2012 00:22; Akt: 19.04.2012 00:31 Print

Patrouille-Suisse-Lärm stört Bevölkerung

von Daniela Gigor - Die Patrouille Suisse trainiert während zwei Wochen über dem Grossraum Luzern. Die Bevölkerung kämpft derweil politisch für mehr Ruhe.

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Unüberhörbar hat gestern die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse zweimal über Luzern trainiert.

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Die Trainingsflüge dauern bis am 27. April. Obwohl die Flieger jeweils in Emmen starten und landen, wird auch in Buochs, Belle­chasse und Wangen SZ geflogen. «Wir bemühen uns, die Trainingsflüge und den damit verbundenen Lärm zu verteilen», sagt Jürg Nussbaum, Kommunikationschef der Luftwaffe. Die Trainingsflüge der Patrouille Suisse seien unerlässlich, weil die Luftshows auch den Nachwuchs für die Aviatik begeistern sollen. Dieser Nachwuchs wird nach seiner Ausbildung den Auftrag der Luftwaffe ausführen. Im Klartext: Die
Piloten müssen für die Sicherheit im Schweizer Luftraum sorgen.

Dafür hat auch der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen Verständnis, wie Co-Präsident Luzius Hafen sagte. Trotzdem hat der Verband eine Unterschriftensammlung lanciert, damit die Lärmbelastung künftig nicht zunimmt. «Wir wollen erreichen, dass diese Trainingsflüge Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden», so Hafen. Auch eine sechswöchige Flugpause sei das Ziel. «Das dürfte schwer realisierbar sein», sagt Nussbaum. Im Sommer müssten Flüge von anderen Flugplätzen übernommen werden, weil dort Pisten in Stand gestellt werden. Emmen habe im Vergleich mit Payerne, Meiringen und Sitten am wenigsten Jet-Bewegungen.

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Alle fühlen sich ständig gestört von Fluglärm, die Patrouille Suisse fliegt schon lange und es ist immer wieder schön bei den Trainigs zu sehen zu können. Erst wollen alle in Zürich den Fluglärm beseitigen und jetzt bei der Armee. Der Fluglärm in Zürich ist einiges schlimmer als von der Armee, lasst mal die Patrouille Suisse ihr Trainig absolvieren. Deswegen jetzt hier nen Aufstand zu machen lohnt sich nicht.... – I.Geisseler

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Snupi 19.04.12 am 19.04.2012 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Flugi Emmen

    Es nützt ja eh nichts Maurer hat gesprochen der Fluglärm wird zunehmen insbesondere die neuen Flugi.Der Flughafen soll geschlossen werden fürs Militär und in einem Gottverlassenen Chrachen neu gebaut werden,wen man sieht wie die Flugi tief über Emmen Fliegen warte ich nur bis es wider mal Chlöpft.

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  • Silvan Luthiger am 19.04.2012 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Ewigkeit

    Der Flugplatz Emmen besteht seit Jahrzehnten, alle wissen das, sie wissen auch, dass es Fluglärm geben kann. Seinen Wohnort sucht man sich grösstenteils freiwillig aus, es wurde niemand gezwungen hierhin zu ziehen. Falls der Flugplatz geschlossen werden soll, kann die RUAG auch gleich schliessen. Es ist immer eine freude, die Patroullie Suisse in der Luft zu sehen und ich freue mich jetzt schon, wenn die Gripen kommt. Ich habe das Gefühl, "motzen" ist ein neuer schweizer Volkssport.

  • Bea S am 19.04.2012 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Einheimische stören sich nicht

    Bin in Buochs aufgewachsen und wohne nun in Ennetbürgen. Unsere Generation hat noch die Mirages erlebt und die "Badilautsprecherdurchsagen" achtung den Kindern die Ohren zuhalten der Mirage startet- nun, anhand meiner eigenen Erfahrung kann ich bestätigen dass sich heutzutags vor allem die Neuzuzüger beschweren, genau diese, die sich wohl sowieso durch alles gestört fühlen; sei es Fluglärm, Zeppelin gebrumme, Kirchenglocken, Kuhglocken. Von uns Einheimischen habe ich persönlich noch nie ein negatives Wort gehört. Also was solls, wir sind frei, dort zu wohnen wo es uns gefällt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Silvi am 21.04.2012 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schade das ich sowas nicht sehen kann bin bin grosser Fan von Patrouille Suisse.

  • R.Küng am 21.04.2012 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Anwohner

    Also, alle die nicht im Raum Luzern wohnen, wissen gar nicth um was es geht und sollten dehalb auch gar nichts dazu sagen. Es geht darum, dass die PS inzwischen im Tiefflug über der Stadt Luzern ihre Trainings abhält und dies über mehrere Stunden. Dass war früher definitiv nicht so, dass heisst wir waren vorher hier! Wenn sie so tief fliegen, dass die Gläser zittern ist das wohl kaum mehr normal oder? Gegen ein gelegentliches Trainieren ist nichts einzuwenden, aber es hat seine Grenzen. Und diese Grenzen werden in den letzten Wochen eindeutig überschritten.

  • Ueli Aeschlimann am 20.04.2012 23:15 Report Diesen Beitrag melden

    Die PS - eine Visitenkarte der Schweiz

    Für mich mich ist das der "sound of freedom" zudem ist die PS ein Markenzeichen der Schweiz, das weltweit Beachtung und Anerkennung hat...

  • Leser am 19.04.2012 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Wo stört es?

    Wenn man gerade draussen den Rasen mäht? Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, oder mit dem Motorrad oder Mofa? Oder doch eher, wenn man gerade wieder mal die Stereoanlage aufgedreht hat? Der Fluglärm fällt im ganzen Alltagslärm gar nicht auf.

  • Heinz Billeter am 19.04.2012 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Gegen die Landesverteidigung!

    Da machen Männer und Jungs Ihre Pflicht zur Landesverteidigung (ja heute nicht sehr populär!!!) und schon regt sich Widerstand. Wahrscheinlich nicht von Seiten der Lärmgegner aber von Militär-Gegnern... Der Strassenverkehr - ich meine die entsprechende Lärmbeastung - stört scheinbar niemand. Aha, keiner will sich eingeschränkt fühlen....

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