Luzern

28. Februar 2011 23:01; Akt: 28.02.2011 21:54 Print

Strafverfahren gegen Susanne C.

von Daniela Gigor - Für Susanne C.* wird es eng: Die Staatsanwaltschaft will die Geschäftsfrau, die mindestens zwei Firmen in den Konkurs ritt und ehemaligen Mitarbeitern Löhne schuldet, bald anklagen.

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Gegen Susanne C. läuft ein Strafverfahren.

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Die Staatsanwaltschaft Luzern ermittelt gegen die 37-jährige Deutsche Susanne C. wegen Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Urkundenfälschung und Erschleichen einer Falschbeurkundung. Dies ist einem Schreiben zu entnehmen, das 20 Minuten vorliegt. Im laufenden Strafverfahren können sich nun Geschädigte als Privatkläger be­teiligen. «Das ist eine sehr positive Entwicklung», sagt René Wagner, der die Interessen seines Sohnes vertritt. Allein dessen Forderung beträgt rund 21 000 Franken Lohnkosten plus 9000 Franken Anwaltskosten. Obwohl Wagner daran zweifelt, das Geld je zu sehen, will er jetzt abklären, was eine Beteiligung als Privatkläger kosten dürfte.

Wie dem Schreiben weiter zu entnehmen ist, hofft die Staatsanwaltschaft, das Strafverfahren gegen Mitte Jahr abschliessen zu können. Dann soll in den Hauptpunkten Anklage beim Kriminalgericht erhoben werden. Laut Strafgesetzbuch droht C. maximal eine Freiheitsstrafe von bis zu siebeneinhalb Jahren.

In die Schlagzeilen geriet C. mit den konkursiten, in der Zentralschweiz ­angesiedelten Firmen Coadex und Coadex International. Laut Aussagen gegenüber der Staatsanwaltschaft hält sie sich bei ihrer Mutter in Deutschland auf.

*Name der Redaktion bekannt

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • king am 01.03.2011 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    hey

    Frauen und Business, das geht nicht. analog: Männer und Bügeln

  • Beda Kohler am 01.03.2011 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    Hat das gedauert...

    Aber schön, dass es doch noch so weit kommt...

  • Hans am 01.03.2011 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Abzocker-Bande gehört eine gerechte

    Strafe und ein Einreise-Verbot. Wirtschafts-Flüchtlinge haben in der CH nicht's zu suchen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • king am 01.03.2011 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    hey

    Frauen und Business, das geht nicht. analog: Männer und Bügeln

  • Beda Kohler am 01.03.2011 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    Hat das gedauert...

    Aber schön, dass es doch noch so weit kommt...

  • Luzerner am 01.03.2011 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ungerecht

    Wieso wird das Photo nicht komplett und inklusive kompletter Adresse gezeigt? Die Öffentlichkeit hat ein zwingendes Recht darauf, wer diese Betrügerin ist. Und wieso kann diese bei ihrer Mutter in DE sein, statt in U-Haft zu sitzen?

    • Reto S am 01.03.2011 18:01 Report Diesen Beitrag melden

      Darum..

      Die Schweiz verkommt halt zu einem Unrechtsstaat. Seit Jahren wird von useren Gestzen, und vorallem dessen Auslegung durch unsere Richter, der Täterschutz höher gewichtet, als Opferschutz und das öffentliche Interesse.

    • Kari Müller am 02.03.2011 19:23 Report Diesen Beitrag melden

      EU

      Das ist der freie Personenverkehr!

    • Luzernerin am 03.03.2011 14:33 Report Diesen Beitrag melden

      Informationsnachweis

      Du kannst ja die Firma "googeln" - dann erfährst Du wo die Firma ihren Sitz hat und wie die Inhaberin heisst...

    einklappen einklappen
  • Michael Vogel am 01.03.2011 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich!

    Das wurde aber auch langsam Zeit, die Frau konnte lange genug Leute ungehindert über den Tisch ziehen.

  • Hans am 01.03.2011 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Abzocker-Bande gehört eine gerechte

    Strafe und ein Einreise-Verbot. Wirtschafts-Flüchtlinge haben in der CH nicht's zu suchen.

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