Trotz weniger Geld

22. November 2012 11:18; Akt: 22.11.2012 13:45 Print

Journalistenschule MAZ bleibt in Luzern

Wegen gestrichener Beiträge vom Kanton Luzern erwägte die Journalistenschule MAZ einen Weggang aus der Innerschweiz. Nun hat sich der Stiftungsrat aber für einen Verbleib eintschieden.

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Der MAZ-Unterricht findet auch künftig in Luzern statt. (Bild: Keystone)

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Der Stiftungsrat der Schweizer Journalistenschule MAZ hat entschieden: Das MAZ bleibt in Luzern, erwägt aber, im Aargau und in Basel künftig Teilangebote zu realisieren.

Das MAZ fühlte sich vom Kanton Luzern brüskiert. Im März dieses Jahres hatte der Kantonsrat den Betriebsbeitrag von 50'000 Franken aus Spargründen aus dem Budget 2012 gestrichen.

Dieser Sparbeschluss sorgte für Aufsehen in der MAZ-Führung. Auch, weil der Kanton Luzern Gründungskanton der Journalistenschule und im Stiftungsrat vertreten ist. Das MAZ hatte deshalb das Gefühl, dass Luzern nicht mehr richtig zur Institution stehe. Es dachte über einen Wegzug nach. Mehrere Regionen meldeten Interesse an.

Nun aber habe das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern Wege aufgezeigt, wie der Ausfall der jährlichen Pauschalentschädigung für die Dauer des kantonalen Entlastungsprogramms unter anderem durch Leistungsaufträge teilkompensiert werden könne, teilte das MAZ am Donnerstag mit.

Zusammenarbeit mit Hochschulen

Die Standort-Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, sagte Stiftungsratspräsident Iwan Rickenbacher auf Anfrage. Es sei schwierig gewesen, alle möglichen Optionen abzuchecken. Nun aber habe man sich bewusst für den Standort Luzern entschieden.

Zumal hätten sich auch die Stadt Luzern sowie zahlreiche Institutionen und Persönlichkeiten für den Verbleib der Journalistenschule in Luzern eingesetzt, betonte Rickenbacher.

Und: Die Studierenden beurteilten Infrastruktur, Umfeld und Erreichbarkeit in Luzern sehr positiv. Im Zusammenhang mit den Wegzugsüberlegungen traf das MAZ in den letzten Wochen «intensivere Abklärungen» mit Vertretungen von Basel und Aargau.

Im Vordergrund stand die Zusammenarbeit mit Hochschulinstitutionen, die «bis zur Verwirklichung eines externen Teilstandorts des MAZ gedeihen kann», heisst es in der Mitteilung. Dies auch, weil die Kooperation mit der Uni in Luzern beispielsweise «nicht ganz einfach» sei, sagte Rickenbacher.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tom $. am 22.11.2012 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Friendships & Partnerships

    Die gestrichenen 50K - und nochmals 50K - holt man über clevere Partnerships aber locker wieder rein resp. oben drauf. Man könnte meinen die MAZ Community hat noch nie vo Sponsoring und Product Placement gehöhrt... NB: Goodwill der Wirtschaft deponieren für die Berichte in der nächste (selbstverschuldeten) Krise ;o)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom $. am 22.11.2012 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    Friendships & Partnerships

    Die gestrichenen 50K - und nochmals 50K - holt man über clevere Partnerships aber locker wieder rein resp. oben drauf. Man könnte meinen die MAZ Community hat noch nie vo Sponsoring und Product Placement gehöhrt... NB: Goodwill der Wirtschaft deponieren für die Berichte in der nächste (selbstverschuldeten) Krise ;o)

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