Blitz-Verbindung

10. Juni 2013 20:08; Akt: 10.06.2013 20:09 Print

Private planen Metro für Stadt Luzern

von M. Messmer - In Rekordzeit von Emmenbrücke nach Luzern: Eine Metro soll den Schwanenplatz von den Cars entlasten. Die Planung dazu ist in vollem Gang.

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Wie in Paris: Künftig soll es auch in Luzern eine Metro geben, die auf der Strecke Emmenbrücke/Seetalplatz bis Schwanenplatz in Luzern verkehrt. (Bild: Keystone)

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Vom Seetalplatz zum Schwanenplatz: Diese Strecke soll künftig per Metro in nur drei Minuten zurückgelegt werden können. Das Büro für Bauplanung aus Luzern und weitere private Architekten und Fachleute wollen so «die prekäre Sicherheitssituation beim Schwanenplatz» lösen, wie es am Montag in einer Mitteilung hiess. «Seit Jahren sorgt der Schwanenplatz für Gesprächsstoff. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab», heisst es weiter.

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Machbarkeitsstudie und Finanzierungsmodell liegen vor

Dank der Metro könnten die Car-Parkplätze an die Peripherie der Stadt zum Seetalplatz ins Gebiet Reussegg ausgelagert werden, von dort könnten Touristen und Pendler innert Kürze mitten in die Stadt gelangen. Die Metro-Linie werde zudem das Stadtzentrum vom Verkehr zu entlasten. Das Büro für Bauplanung hat bereits eine Machbarkeitsstudie entwickelt. Auf Anfrage bei der PR-Agentur Akomag, welche die Öffentlichkeitsarbeit für die Metro-Initianten verrichtet, hiess es, ein Finanzierungsmodell sei erstellt.

«Finanzierung ist ein Fragezeichen»

Offiziell vorgestellt wird der Metro-Plan am Donnerstag. Dann wird auch die städtische Baudirektion Stellung zum Projekt nehmen. Eine positive Reaktion kommt von Tourismusdirektor Marcel Perren, der ebenfalls an die Vorstellung der Metro-Pläne eingeladen ist: «Ich finde solche kreativen, visionären Ideen gut. Ein Fragezeichen ist für mich aber die Finanzierung.» Wichtig ist Perren, «dass eine solche Metro auch der einheimischen Bevölkerung dienen würde».

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