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Der Fels muss weg
13. Juni 2012 09:19; Akt: 13.06.2012 10:45 Print
Am Montag wird am Gotthard gesprengt
Nach dem Felssturz vor einer Woche werden bei Gurtnellen UR rund 2500 Kubikmeter Gestein abgesprengt. Am nächsten Montagmittag werden deshalb die Autobahn und die Kantonsstrasse kurzzeitig gesperrt.
Rund 2500 Kubikmeter Fels werden am Montag, 18. Juni um 12.30 Uhr bei Gurtnellen abgesprengt. Diese Gesteinsmenge sei von Geologen und weiteren Fachleuten als absturzgefährdet eingestuft worden, teilen die SBB mit. Nach der erfolgten Sprengung und weiteren Sicherungsarbeiten könne mit den Aufräum- und Instandstellungsarbeiten an der Gotthardbahnlinie angefangen werden.
Bildstrecken Viele Wege führen ins Tessin
Während der Sprengung werden die Autobahn A2 und die Kantonsstrasse kurzzeitig für sämtlichen Verkehr gesperrt. Das Gebiet müsse weiträumig abgesperrt werden, heisst es in der SBB-Mitteilung, denn die zu sprengende Felsmasse sei etwa zehnmal grösser als jene im März, als am gleichen Ort gesprengt wurde.
Kein Platz für Zuschauer
Platz für Schaulustige gäbe es wegen der engen Platzverhältnisse im Reusstal nicht, wird weiter mitgeteilt. Nebst den Strassen würden aus Sicherheitsgründen auch Wanderwege im Sprenggebiet weiträumig abgesperrt. 20 Minuten Online überträgt die Sprengung am Montag live.
Am 5. Juni stürzten bei Gurtnellen 2000 bis 3000 Kubikmeter Fels ins Tal und verschütteten die Bahnlinie. Ein Arbeiter kam ums Leben. Wegen der akuten Felssturzgefahr konnten noch keine Aufräumarbeiten durchgeführt werden. Die Bahnlinie ist unterbrochen. Schon früh war klar, dass mindestens ein 400 bis 500 Kubikmeter grosser wackliger Felsblock weggesprengt werden muss.
(rme/sda)

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