Segelflieger in Trümmern

05. Juli 2012 12:01; Akt: 05.07.2012 12:44 Print

Leiche am Klausenpass gefunden

Gut einen Monat nach dem Verschwinden eines Segelfliegers in Uri ist am Klausenpass eine Leiche geborgen worden. Es dürfte sich um den vermissten Piloten handeln.

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Der erste vermisste Segelflieger ist kurz nach dem Unfall in einer Felswand im Falknisgebiet gefunden worden. (Bild: Kapo GR)

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Die Urner Polizei war am Mittwochabend über die Flugzeugteile nordwestlich des Klausenpasses in der Gemeinde Spiringen informiert worden. Mit einem Aufklärungsflug der Luftwaffe konnten die Trümmer und der Pilot des Segelflugzeuges im Gebiet Grossschälen auf rund 2300 Metern Höhe geortet werden.

Aufgrund des schwierigen Geländes und der Witterung konnte der Pilot laut Communiqué erst am Donnerstagmorgen geborgen werden. Die Bergung gestaltete sich als sehr schwierig. Im Einsatz standen ein Rega-Helikopter und zwei Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Schweiz. Die Leiche wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung und zur Identifikation ans Institut für Rechtsmedizin nach Zürich überführt.

Vermisster Segelflieger

Laut Urner Polizei handelt es sich vermutlich um den seit dem 19. Mai 2012 vermissten Segelflieger. Dieser war auf dem Flugplatz Schänis SG gestartet und letztmals im Raum Linthal im Kanton Glarus gesehen. Trotz grossangelegter Suchaktion konnten Flugzeug und Pilot nicht gefunden werden.

An der Suche beteiligten sich damals die Schweizer Luftwaffe, das Bundesamt für Zivilluftfahrt und die Rega. Am 25. Mai wurde die Suche unterbrochen, weil keine neuen Hinweise zum Verschwinden vorlagen. Die Rega war damals davon ausgegangen, dass das Flugzeug im Kanton Glarus abgestürzt sei.

(sda)

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