Mordfall Stansstad

24. September 2014 15:51; Akt: 24.09.2014 16:32 Print

Tote Prostituierte: Hinweise eingegangen

Auch drei Tage nach dem Mord an einer Prostituierten (36) ermitteln die Nidwaldner Behörden auf Hochtouren. Die Fahnder können auf Hinweise aus der Bevölkerung zurückgreifen.

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Drei Tage nach dem Tötungsdelikt an einer Prostituierten sucht die Polizei noch immer nach Beweismitteln. (Bild: Archivbild msa)

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Bei der Polizei seien nach Bekanntwerden der Tat mehrere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte die Nidwaldner Staatsanwältin Erika von Rotz am Mittwoch. Alle Hinweise würden jetzt überprüft und ausgewertet.

Die Obduktion der Leiche ist inzwischen abgeschlossen. Zur Todesursache wollte sich von Rotz aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äussern. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Verletzungen und des Fundorts im Vierwaldstättersee bei Stansstad von einem Mord aus.

Das Mordopfer war am Sonntagmorgen tot bei Stansstad im Gebiet Harissenbucht-Steinbruch im Vierwaldstättersee aufgefunden worden. Die 36-jährige Frau stammte aus Bulgarien und war im Kanton Aargau wohnhaft.

Die Frau war seit längerer Zeit auf dem Strassenstrich in der Stadt Luzern im Gebiet Ibach als Prostituierte tätig. Arbeitskolleginnen hatten die Frau in der Nacht auf Sonntag nach erfolglosen Anrufen auf deren Handy als vermisst gemeldet.

(dag/sda)

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