Archäologie Nidwalden

08. August 2014 11:09; Akt: 08.08.2014 11:09 Print

Sammlung nun für Forscher zugänglich

Nidwalden hat die kantonale archäologische Sammlung aufgearbeitet. Nun ist sie für Archäologen für die Forschung und die Beurteilung von Bauvorhaben zugänglich.

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Grabbeigaben aus den gallo-römischen Brandgräbern in Oberdorf (1. bis 2. Jh. n. Chr.). (Bild: Staatskanzlei Nidwalden)

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Nidwalden hat archäologisches Material im Umfang von 110 Laufmetern aus dem ganzen Kantonsgebiet aufgearbeitet. Dieses wird im Staatsarchiv gelagert und ist nun für Forscherinnen und Forscher zentral zugänglich.

Zu den Funden und Dokumenten zählen etwa Fundstücke, Pläne, Zeichnungen, Fotografien, Grabungsberichte und Notizen, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Das Material ist verpackt im Magazin des Staatsarchivs eingelagert. Rostende Metallfunde befinden sich zur Konservierung bei der Luzerner Kantonsarchäologie.

Knapp 1200 Aktionen registriert

Die Aufarbeitung soll den Archäologen die Forschung erleichtern. Zudem hilft die Sammlung der Fachstelle Archäologie bei der Begleitung von Bauvorhaben in der Nähe bekannter Fundorte.

In der seit sechs Jahren bestehenden archäologischen Datenbank des Kantons Nidwalden sind rund 280 Fundorte verzeichnet. Für diese sind total knapp 1200 Aktionen von grossen Ausgrabungen bis hin zu zufälligen Funden registriert.

Zu den grossen archäologischen Funden in Nidwalden zählt unter anderem eine Pfahlbausiedlung in Kehrsiten. Diese gehört seit 2011 zum UNESCO-Welterbe.

(sda)

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