«Blue Road»

25. Mai 2017 14:39; Akt: 25.05.2017 15:59 Print

Luzerner Topsurferin bringt neuen Film ins Kino

Rund drei Jahre hat die Luzerner Surferin Alena Ehrenbold an ihrem neuen Film «Blue Road» gearbeitet. Im Streifen geht es aber nicht nur um Surfer-Action.

Der Trailer zu Ehrenbolds neuem Film. (Video: Vimeo/ Blue Road Surf Film)

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«Blue Road» heisst der neue Film von Surferin Alena Ehrenbold. Der Film erzählt die Geschichten von Rachel Bonhote-Mead (34) aus Australien, Annabel Talouarn (29) aus Frankreich und der Schweizerin Alena Ehrenbold (34). «Der Film handelt von drei Frauen, die wegweisende Entscheidungen für ihr weiteres Leben getroffen haben», sagt Ehrenbold. «Die Protagonistinnen sinnieren vor der Kamera, ob ihre Entscheidungen auch wirklich richtig waren.»

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Gemeinsam haben die Protagonistinnen die Leidenschaft fürs Surfen. Aber: Bonhote und Talouarn haben sich trotz Chancen gegen eine Profi-Karriere im Surfsport entschieden. Bei Ehrenbold hingegen lief es umgekehrt: Sie gab ihren Job als Lehrerin auf, brach ihre Zelte ab und widmet sich nun voll und ganz dem Surfsport. «‹Nach welchen Kriterien fällt man eine wichtige Entscheidung?› und ‹Wie viel Platz darf Passion im Leben einnehmen?› sind Besipiele für Fragen, um die sich der Film dreht.»

Wetter machte Strich durch die Rechnung

Für den Film stand Ehrenbold aber nicht nur vor der Kamera: Die Luzernerin schlüpfte neben dem Posten als Produzentin für «Blue Road» erstmals in die Rolle der Regisseurin. «Ich hatte die Bilder im Kopf, die ich zeigen wollte. Das alles aber vom Kopf in die Kamera zu bringen ist gar nicht so einfach», sagt sie.

«Mit dem Skript habe ich vor drei Jahren begonnen»

Beim Drehen musste die Filmcrew auf das Wetter reagieren: «Die Wellen waren nicht immer so, wie wir sie gerne gehabt hätten.» Auch Dreharbeiten in der Schweiz mussten verschoben werden, weil im Winter der Schnee fehlte. Und: «Ich wusste nicht im Vornherein nicht, wie die Entwicklungen der Protagonistinnen verlaufen werden – wir gingen bei den Drehabreiten alle drei durch eine entscheidende Phase unseres Lebens.»

Premiere im Kino Bourbaki

Vom ersten Gedanken bis zum fertigen Streifen war es ein langer Weg: «Mit dem Skript habe ich vor knapp drei Jahren begonnen.» Danach ging die Sponsorensuche los. Für Dreharbeiten und Postproduktion brauchte die elfköpfige Crew rund ein Jahr. Gefilmt wurde in der Schweiz in Verbier und Luzern, auf Hawaii, in der Bretagne und in Asien. Für die Musik zum Film sorgten zwei Schweizer Künstler.

Premiere feiert der Film am 7. Juni im Kino Bourbaki. Auch in Zürich, Vevey und Bern wird der Streifen vorgeführt. Danach wird er laut Ehrenbold an verschiedenen Filmfestivals gezeigt – etwa am Nord/ Nord Ost Surf Film Fest in Berlin oder auch am International Surf Silm Festival Anglet. «Das ist eines der renommiertesten Surf-Festivals», sagt Ehrenbold.

«Blue Road» ist bereits Ehrenbolds zweiter Surffilm. 2014 erschien die erste Surferdoku «I wanna surf», bei der die Luzernerin mitgewirkt hat. Zusammen mit drei weiteren Personen hat sie für den Film «I wanna surf» als Produzentin mitgearbeitet. Bereits macht sich die Luzernerin auch schon Gedanken für ihr nächstes Projekt: «Ich habe schon einige Ideen», sagt sie.

(gwa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Elian am 25.05.2017 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Video

    Sieht super aus. Trotzdem nerven mich all die Personen, die einmal auf einem Surfbrett standen in ihrem Leben und dann denken, es wäre jetzt ihr Lifestyle und ein unzertrennlicher Teil von ihnen...

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  • namenloses elend am 25.05.2017 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    surf eat sleep

    Nice! Macht gleich Bock ans Meer zu fahren

  • Typhoeus am 25.05.2017 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aktiver Individualsport

    Surfen, optimale Action. Ein Genuss zum Machen und zum Schauen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Simon am 25.05.2017 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hype

    und danach haben wir wohl noch mehr leute im line up. #schade. #surfhype #Greets from France

    • Andi am 26.05.2017 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Simon

      Naja, man kann/sollte sich ja im Vorfeld immer Schlau machen wo sich die div. Spots befinden. Und sonst gibts ja Einheimische die man nach wenig Überfüllten Plätzen fragen kann. #funktioniertbestens

    • RipGirl am 14.06.2017 10:21 Report Diesen Beitrag melden

      Soso

      Sharing is caring? Und die Surfer brüsten sich doch so gerne mit ihrer Hippie-Mentalität! :-)

    • Surferin am 16.06.2017 11:04 Report Diesen Beitrag melden

      Einmal und nie mehr

      95% derer, die Surfen mal in den Ferien ausprobieren (weil "cool") wirst du nie mehr im Wasser sehen, schon gar nicht in dem Line-Up, in dem du dich dann wahrscheinlich bewegst ;-) Also keine Sorge...

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  • Elian am 25.05.2017 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Video

    Sieht super aus. Trotzdem nerven mich all die Personen, die einmal auf einem Surfbrett standen in ihrem Leben und dann denken, es wäre jetzt ihr Lifestyle und ein unzertrennlicher Teil von ihnen...

    • Blake am 26.05.2017 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Untalentiert.

      Ich war ein paar mal auf einem Surfboard...scheint mir so als hätte ich kein Talent, deshalb habe ich es dann gelassen ;-)

    • livia am 26.05.2017 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Elian

      wie kann man sich ab sowas nerven? jeder soll sich fühlen, mache tun was sie wollen. solang sie niemandem schaden. die schweizer haben echt keine probleme.

    • Andrea am 26.05.2017 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      CH ohne Meer @ Olivia

      Was ist dann danach? Hoffe nur nicht Sozialamt?

    • Mich am 26.05.2017 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Elian

      Nerven Leute wo meinen Sie können darüber entscheiden, was andere Leute zu tun haben, und dass sie die einzigen sind wo ein bestimmter Lifestyle richtig leben können.

    • Mario M. am 28.05.2017 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Elian

      Ziemlich peinlich dein Kommentar. Wenn sich jemand darin sieht und dass das Surfen zu ihm gehört, dann ist dies grundsätzlich etwas schönes. Denn es schadet niemandem, jemand hat Freude und ist glücklich. Solche Miesepeter wie du sind nervig

    • Mario M. am 28.05.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mich

      Ach weissr du der Elian hat keine Freunde und hat mal probiert zu surfen und ist dann hingefallen und hat sich nicht mehr getraut. Jetzt ist er frustriert und will allen die Freude vermiesen. Ein trauriges Kerlchen

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  • Typhoeus am 25.05.2017 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aktiver Individualsport

    Surfen, optimale Action. Ein Genuss zum Machen und zum Schauen.

  • namenloses elend am 25.05.2017 16:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    surf eat sleep

    Nice! Macht gleich Bock ans Meer zu fahren

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