Sparpaket

12. September 2012 20:47; Akt: 12.09.2012 17:20 Print

Bahnhofplatz: Kameras werden entfernt

von Gianni Walther - Die Stadt muss sparen. Auch die Videokameras auf dem Bahnhofplatz fallen dem Rotstift zum Opfer.

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Die Videoüberwachung auf dem Bahnhofplatz und beim Stadthaus wird wegen Sparmassnahmen eingestellt. (Bild: 20 Minuten)

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Keine Videoüberwachung mehr auf dem Luzerner Bahnhofplatz und beim Stadthaus: Dies ist eine der Massnahmen des kommenden Sparpakets der Stadt Luzern, mit dem sie vier Millionen Franken einsparen will. Der Verzicht bringt der Stadt eine Entlastung von 30 000 Franken.

Im Dezember 2008 installiert, wird das Projekt nun bereits fallen gelassen. «Die Projektziele wurden wenig bis gar nicht erreicht», sagt Maurice Illi, Sicherheitsmanager der Stadt Luzern. Über die genauen Ergebnisse der Evaluation werde laut Illi in nächster Zeit genauer informiert. «Wir haben festgestellt, dass wir mit Präsenz von Polizei und SIP mehr erreichen können», so Illi. Weiter würden unter anderem auch das Alkoholverkaufsverbot in der RailCity ab 22 Uhr oder die bessere Beleuchtung viel zur Sicherheit beitragen.

Bei der SVP ist man nicht erfreut über die Entfernung der Kameras auf dem Bahnhofplatz: «Da sind wir sehr skeptisch», sagt Marcel Lingg, Vorsteher der SVP im Grossen Stadtrat. Die Probleme würden am Bahnhof nicht kleiner. «Die Folgekosten könnten grösser sein als der eingesparte Betrag», so Lingg weiter.

«Das ist ein Opfer, das man verkraften kann», sagt Grossstadtrat Daniel Furrer (SP). «Es ist vernünftiger, in präventive Massnahmen wie die SIP zu investieren, statt repressive in Überwachung.»

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