Gütsch

14. Juni 2012 21:21; Akt: 14.06.2012 21:26 Print

Stadtbehörden wollen endlich Klarheit

von Matthias Giordano - Ende Juli läuft die Baubewilligung für den Umbau des Château Gütsch aus. Geschehen ist noch nichts. Die Stadt verlangt jetzt Klarheit.

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Die Baubewilligung für den Umbau des Château Gütsch gilt nur bis Ende Juli. (Bild: lin)

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Keine Bagger, keine Kräne – rund um das Château Gütsch ist es immer noch ruhig. Doch die Zeit für die Realisierung des 70 Mio. Franken teuren Projekts drängt: Ende Juli läuft die Baubewilligung für die Renovation und den Ausbau des Hotels sowie für den Umbau der Gütsch-Bahn aus. «Dann beginnt das ganze Prozedere wieder von vorne», so CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach.

Dieser hatte vergangenen November einen Vorstoss eingereicht, der verlangte, Klarheit im Fall Gütsch zu schaffen. Am Donnerstag nahm Stadtrat Stefan Roth (CVP) im Parlament Stellung dazu: «Wir sind um Klarheit und Transparenz bemüht, schliesslich sind uns aber die Hände gebunden», so Roths Fazit. Es gebe teilweise Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit den Betreibern, dessen Kopf der russische Oli­garch Alexander Lebedev ist.

Keine Spezialbehandlung für Russen

Die Presseverantwortliche Béatrice Lombard versichert jedoch: «Nach meinen Informationen soll bis Ende Juli mit dem Umbau der Gütsch-Bahn begonnen werden.» Schwarzenbach sieht dem aber skeptisch entgegen und macht gleich klar: «Falls die Frist ungenutzt ausläuft, darf es für Lebedev keine Spezialbehandlung geben.» Auch Russen hätten sich an die Schweizer Gesetze zu halten und offen zu kommunizieren.

Das Château Gütsch sei als Wahrzeichen der Stadt von öffentlichem Interesse. Der verantwortliche Architekt durfte auf Anfrage keine Auskunft geben. Volker Blau, Verwaltungsratspräsident der Château Gütsch Immobilien, war nicht erreichbar.

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Ausgewählte Leser-Kommentare

6o Miliarden für die Unterstützung der UBS in der Bankenkrise, Miliardenbeträge für die EU, 18 Mia. für die NEAT die jetzt schon ein Reinfall ist u.s.w. . Muss dieses bauliche Kleinod aus dem 1900 Jahrhundert wirklich in russischen Händen landen wegen läppischen 70 Mio.. Schweizer nehmt das selber in die Hand und macht aus dem Gütsch ein kleines Neuschwanstein mit erstklassiger fünf Sterne Bewirtung in idyllischer Natur. Oder ist ein Burj al Arab umgeben von Wüste und Meer wohl schöner? Liebe Schweizer Millionäre und Investoren es liegt in Euren Händen kurbelt den Tourismus an! – Fredy Bürli

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franco am 15.06.2012 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Gütsch in CH-Hände geben

    Anstatt Neubauten sollten Hystorische-Altbauten unterstützt werden - die Schweiz hat genug Millionäre, meldet euch entlich - dieses Objekt darf nicht in Ausländische Hände geraten.

  • Fredy Bürli am 17.06.2012 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Schweiz

    6o Miliarden für die Unterstützung der UBS in der Bankenkrise, Miliardenbeträge für die EU, 18 Mia. für die NEAT die jetzt schon ein Reinfall ist u.s.w. . Muss dieses bauliche Kleinod aus dem 1900 Jahrhundert wirklich in russischen Händen landen wegen läppischen 70 Mio.. Schweizer nehmt das selber in die Hand und macht aus dem Gütsch ein kleines Neuschwanstein mit erstklassiger fünf Sterne Bewirtung in idyllischer Natur. Oder ist ein Burj al Arab umgeben von Wüste und Meer wohl schöner? Liebe Schweizer Millionäre und Investoren es liegt in Euren Händen kurbelt den Tourismus an!

  • Ur Luzerner am 16.06.2012 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Es ist eien absolute Frechheit von der Stadtbehörde sich in diese (für sie) viel zu grosse Sache einzumischen. Diese Stadtbehörde hat die Gelegenehit nicht wahrgenommen und das Hotel gekauft. Aber eben abreissen wo es nur geht ist ja die Devise dieser schlauen Behörde. Und dann alles Brach liegen lassen. Siehe alte Schmide Pilatusplatz uvm.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fredy Bürli am 17.06.2012 15:17 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Schweiz

    6o Miliarden für die Unterstützung der UBS in der Bankenkrise, Miliardenbeträge für die EU, 18 Mia. für die NEAT die jetzt schon ein Reinfall ist u.s.w. . Muss dieses bauliche Kleinod aus dem 1900 Jahrhundert wirklich in russischen Händen landen wegen läppischen 70 Mio.. Schweizer nehmt das selber in die Hand und macht aus dem Gütsch ein kleines Neuschwanstein mit erstklassiger fünf Sterne Bewirtung in idyllischer Natur. Oder ist ein Burj al Arab umgeben von Wüste und Meer wohl schöner? Liebe Schweizer Millionäre und Investoren es liegt in Euren Händen kurbelt den Tourismus an!

  • Josef am 16.06.2012 21:22 Report Diesen Beitrag melden

    Moschee an bester Lage

    Türme hat es ja schon genug

  • Ur Luzerner am 16.06.2012 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Es ist eien absolute Frechheit von der Stadtbehörde sich in diese (für sie) viel zu grosse Sache einzumischen. Diese Stadtbehörde hat die Gelegenehit nicht wahrgenommen und das Hotel gekauft. Aber eben abreissen wo es nur geht ist ja die Devise dieser schlauen Behörde. Und dann alles Brach liegen lassen. Siehe alte Schmide Pilatusplatz uvm.

  • Schweizer-Meiung am 16.06.2012 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Möven-Pick oder Wienerwald-Hotel fehlt

    Jetzt muss wieder altes-bewährtes-schweizerisches aus der Asche gehoben werden. Gut Essen zu vernünftigen Preisen mit gediegener Unterhaltung-Musik fehlt einfach in der schnell-lebigen Schweiz - Gümütlichkeit für alle, und nicht nur für die Oberschicht muss wieder zum Zug kommen - sonst hat das Gütsch wirklich keine Zukunft.

  • Pascal Luzern am 15.06.2012 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt Luzern

    Stadt kauf es ! Sonnst wirds am Schluss ein Puff.

    • Felice N. am 16.06.2012 17:59 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Vorschlag

      Das Puff wäre die beste Lösung. Die Stadt Luzern hat ja sowieso ein komisches Verhältnis betreffend Sexualität. Das grosse Thema in Luzern ist Strich und Puff. Also der Gütsch wäre die geeigneste Lösung.

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